Was ist eine Winterdepression?

Die Winterdepression tritt, wie der Name schon sagt, zu einer bestimmten Jahreszeit auf und ist eine häufige Depressionsart in den nordischen Ländern. Die Winterdepression ist also eine saisonale Depression, die in der dunklen Jahreszeit auftritt. Dies hängt damit zusammen, dass in den dunklen Jahreszeiten das Tageslicht nachlässt. Das Tageslicht wirk sich positiv auf unseren inneren Rhythmus und unsere Gefühle aus. Weniger Tageslicht, kann daher auf manche Menschen eine negative Wirkung haben, woraus auch eine Winterdepression resultieren kann. Ein wichtiger Faktor mit einer Winterdepression in Zusammenhang steht, ist der Melatoninspiegel. Melatonin wird in der Nacht und in den dunkleren Monaten verstärkt produziert. Dies geschieht in der Zwirbeldrüse, welche nahe dem Mittelhirn liegt. Bei vielen Betroffenen lässt nach wenigen Monaten die Winterdepression wieder nach oder verschwindet komplett.. Bei einer Winterderession kommt es auch zu Stimmungsschwankungen, die mit Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit einhergehen. Eine mildere Form der Winterdepression wird als Winter Blues bezeichnet.