veröffentlicht am 7. April 2015 in Ernährung von

Tryptophan – Linderung bei Depressionen

Tryptophan – Depressionen bedeuten Neurostress fürs Gehirn und gehören weltweit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Depressionen bedeuten für die Betroffenen puren Stress und können durch ungeeignete Verhaltensweisen wie zum Beispiel eine ungesunde Ernährung verstärkt werden. Die Neurotransmitter im Gehirn werden durch Botenstoffe wie Tyrosin und Serotonin beeinflusst. Ein passender Hormonhaushalt ist für eine gesunde psychische Verfassung essentiell. Ohne die passenden Hormone werden depressive Stimmungen verstärkt oder sogar erst hervorgerufen. Wer unter Depressionen leidet, kann mit der Aminosäure Tryptophan zu einer Verbesserung des psychischen Zustandes beitragen.

Tryptophan gegen Depressionen

Die Aminosäure Tryptophan wurde bereits gegen Ende der 70er Jahre gegen Depressionen und Schlafstörungen verschrieben. Die Wirkung von Tryptophan basiert auf einer Leitung der serotoninergen Bahnen in bestimmten Bereichen des Gehirns. In den 70er Jahren erschienen verschiedene Studien zur Wirksamkeit von Tryptophan bei herkömmlichen Depressionen und Angstdepressionen. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass Tryptophan insbesondere bei leichten und mittelschweren Depressionen von Vorteil ist. L-Tryptophan ist als Nahrungsergänzungsmittel freiverkäuflich. In den 80er Jahren wurde das Esinophilie-Myalgie-Syndrom erkannt, welches mit der Nutzung der Aminosäure zusammenhängt. Alle Fälle traten ausschließlich mit der Einnahme von bestimmten Produktvarianten eines japanischen Herstellers auf, weshalb die Wirkungen auf Produkte mit verunreinigter Konsistenz zurückgeführt wurden. Nahrungsergänzungsmittel aus deutscher Produktion gelten als zuverlässig, weshalb diese seit 1996 genutzt werden dürfen.

Wirkweise und Vorteile von Tryptophan

Der Name “Tryptophan” knüpft an die gleichnamige Aminosäure an, welche im Regelfall über die Nahrung aufgenommen wird. Da die Aminosäure nicht wasserlöslich ist, wird diese nur in geringen Maßen über die Nahrung aufgenommen. Ein Mangel an dieser Aminosäure kann zu depressiven Verhaltensweisen und Stimmungsschwankungen führen. Große Mengen der Aminosäure befinden sich in eiweißhaltiger Nahrung tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Sojabohnen, Cashew-Kerne und Kakaopulver enthalten ein besonders großes Volumen der Aminosäure. Das Medikament hemmt den Appetit und mindert Angstzustände. Dies kann bei adipösen Menschen zu Teilen sogar zu einem Gewichtsverlust führen. Eine wichtige Aufgabe des Wirkstoffes liegt darin die Niacin-Synthese anzuregen, bei welcher Vitamin B3 produziert wird. Die Anwendung des Antidepressivums konnte erhebliche Erfolge nach sich ziehen. Als eines der wichtigsten natürlichen Antidepressivums ist das Medikament gut zu handhaben, da eine Überdosis keine toxischen Wirkungen auslöst.

Einnahme von Tryptophan

Da Trypophan auch bei Schlafstörungen eingesetzt wird, empfiehlt sich die Einnhame ca. eine Stunde vor dem Zubettgehen. Es ist darauf zu achten, dass die Einnahme auf nüchternen Magen geschieht. Über die Dosierung sollte mit dem Hausarzt Rücksprache gehalten werden.


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