veröffentlicht am 12. Januar 2015 in Pflanzliche Heilmittel/ Antidepressiva von

Johanniskraut gegen die Depression einsetzen

Johanniskraut hilft gegen eine Depression. Nicht immer müssen es schwere Medikamente wie Antidepressiva in hoher Dosierung sein, um die Auswirkungen von Depressionen zu mildern und damit die Lebensqualität zu steigern.

Die Wirkung von Johanniskraut ist besonders bei leichter und mittelschwerer Depression besonders gut, allerdings warnen Experten nicht nur aufgrund der notwendigen Dosierung vor Billigprodukten, weil nämlich die Qualität er Inhaltsstoffe dieser billigen Produkte insgesamt sehr umstritten ist, was sich dann auch nicht durch eine höhere Dosierung ausgleichen lässt.

 

Römische Legionäre nutzten Jaohanniskraut

Die Idee, die Wirkung von pflanzlichen Produkten wie Johanniskraut auf natürliche Weise Krankheiten zu nutzen, ist nicht ganz neu. Schon die römischen Legionäre setzten auf die Wirkung des Johanniskraut, das botanisch auch als Hypercum perforatum bezeichnet wird. Die Legionäre behandelten mit dem Johanniskraut allerdings nicht ihre Depression in optimaler Dosierung, sondern ihre Wunden. Erst im 19. Jahrhundert wurde vom Arzt namens Justinus Kerner entdeckt, dass die Wirkung von Johanniskraut weit über den Einsatz als Wundverband hinausgeht. Die Wirkung von Johanniskraut wurde allerdings eher nebenher entdeckt, denn eine der Patientinnen des Arztes heilte ihre krankhafte Verstimmung erst bei sich selbst mit einem Tee aus Johanniskraut in geringer Dosierung und anschließend auch einen jungen Mann, der eine Neigung zur Melancholie, also die heutige Depression, hatte.

 

Johanniskraut in der Medizin

Heute hat das Johanniskraut mit seiner Wirkung innerhalb der Medizin längst seine esoterischen Wurzeln hinter sich gelassen, obwohl es bedingt durch die Trennung von Schulmedizin und Naturheilkunde über einen längeren Zeitraum in Vergessenheit geriet. Das Kraut wird heute als leichtes und weiches Antidepressivum bezeichnet und sowohl die Naturheilkunde als auch die Schulmedizin setzen auf dieses Naturpräparat, das im 21. Jahrhundert eine Renaissance erlebt. Vorteilhaft und angenehm ist nicht nur, dass das Kraut gegen die Depression weitgehend nebenwirkungsfrei und natürliche Wirkung hat, sondern dass dieses Präparat als Hilfe gegen die Depression rezeptfrei erhältlich ist und auch nicht apothekenpflichtig ist. Damit kann jeder das Naturprodukt gegen die Depression selbst kaufen und auch die Dosierung gleich selbst bestimmen.

 

Wirkung in Studien bewiesen

In erfolgreichen Studien bei leichten bis mittleren Depressionen wurden 500 mg bis 1.200 mg pro Tag an Patienten verabreicht und damit ein gute Ergebnisse erzielt. Zudem sind auch im freien Handel minderwertige Varianten des Johanniskraut erhältlich, die mit geringer Wirkstoffdichte ausgestattet sind, die sich auch durch eine höhere Dosierung nicht auffangen lässt. Wichtig ist es deshalb, dass Johanniskraut möglichst von einer vertrauenswürdigen Quelle, nämlich der Apotheke, zu kaufen. Hier werden inhaltlich einwandfreie Produkte vertrieben und es gibt auch gleich noch Tipps zur Dosierung. Diese lag übrigens in Studien bei leichten bis mittleren Depressionen bei 500 mg bis 1.200 mg bei optimaler Wirkung. Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnungsmitteln, deren Wirkung durch Johanniskraut abgeschwächt wird! Zudem kann Johanniskraut auch die Wirkung der Anti-Baby Pille ausser Kraft setzen.

Wenn du die Wirkung von Johanniskraut schon getestet hat, würde ich mich über die Schilderung deiner Erfahrungen freuen.


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