veröffentlicht am 16. März 2015 in Depression und Angststörung von

Depressionen in der Schwangerschaft

Depressionen in der Schwangerschaft kommen häufiger vor, als man meint. Denn durch die Veränderung im Körper und die Umstellung der Hormone sind viele werdende Mütter gefährdet, an Depressionen in der Schwangerschaft zu erkranken. Doch mit der richtigen Behandlung und Therapie sind die depressiven Gedanken gut in den Griff zu bekommen.

 

Depressionen in der Schwangerschaft – wie stellt man es fest?

Die Symptome der Depressionen in der Schwangerschaft sind vielfältig. Häufig fühlen sich die werdenden Mütter einer extremen Müdigkeit ausgesetzt, demgegenüber stehen aber auch massive Schlafprobleme. Häufig treten eine große Reizbarkeit und eine unendliche und unerklärbare Traurigkeit auf. In jeder Schwangerschaft gibt es Höhen und Tiefen, die meist von den veränderten Hormonen gesteuert werden. Doch die Depressionen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sich die werdende Mutter gar nicht mehr auf ihr Ungeborenes freuen kann. Ursache hierfür, dass die Höhen und Tiefen während der Schwangerschaft extrem wahrgenommen werden, können vor allem auch menschliche Probleme sein. Vor allem werdende Mütter, in denen die Partnerschaft nicht so gut läuft oder auch Existenzprobleme ein Thema sind. Ebenfalls können Stress, eine Problem-Schwangerschaft, zu hohe Belastungen oder auch die negative Vergangenheit bei den Depressionen eine entscheidende Rolle spielen.

 

Wie bekommt man die Depressionen in den Griff?

Hat man als werdende Mutter einmal erkannt, dass man unter Depressionen in der Schwangerschaft leidet, kann man sich Hilfe holen. So können die Schwangeren sich mit guten Freunden oder einem nahestehenden Verwandten über Ihre Ängste und Sorgen unterhalten und auch ansprechen, dass sie vermuten, unter einer Depression zu leiden. Auch sollten die Schwangeren gerade während dieser Zeit sorgsam mit sich selbst umgehen. Das heißt, ein großer Hausputz am Anfang der Schwangerschaft ist tabu, man muss nicht so viel schaffen, wie eben geht, bevor der Bauch zu hinderlich wird. So sollten sich die werdenden Mütter statt dessen öfters ausruhen, gemütlich die Beine hochlegen, ein gutes Buch lesen, im Bett frühstücken oder bei schönem Wetter einen langen, langsamen Spaziergang durch den Park machen. Innerlich zur Ruhe kommen, sich nicht stressen lassen und “Fünfe auch mal Gerade sein lassen”, das alles hilft, entstehenden Depressionen entgegen zu treten. Wenn alles nichts hilft und die Müdigkeit, Mutlosigkeit und Traurigkeit doch überhand nehmen wollen, dann sollte sich keine werdende Mutter scheuen, einen Therapeuten aufzusuchen. Denn gerade in einer Schwangerschaft benötigt man jemandem, mit dem man reden kann und bei dem man sich fallen lassen kann. Geht dies nicht mit guten Freunden, der Mutter oder dem Partner, dann ist Hilfe von Außen von einem bislang Fremden meist eine gute Option. Eine andere Alternative sind Beratungsstellen für werdende Mütter, diese können einem auch wertvolle Tipps geben. Hier steht zum Beispiel “Pro Familia” in vielen Orten zur Verfügung.


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