veröffentlicht am 10. Juli 2013 in Tagesklinik-meine ersten zwanzig Tage von

Der heutige Tag fing wieder mit strahlendem Sonnenschein an. Ich war gegen 8:15 Uhr in der Tagesklinik. Unsere Station öffnet um 8 Uhr, wir haben aber Zeit bis halb neun dort zu sein. Als erstes haben wir alle zusammen gefrühstückt. Es ist immer eine etwas größere Runde, ungefähr 16 Mitpatienten. Gut finde ich, dass Patienten die Probleme mit dem Essverhalten haben auch etwas später zum essen kommen durften. Es wurde also niemand unter Druck gesetzt.

Nach dem Frühstück hieß es ein letztes Mal Fragebögen ausfüllen. Gegen Mittag stand ein Gespräch mit der Oberärztin an. Hier wurde gefragt warum ich dort bin und ob ich Medikamente nehme. Nichts schlimmes also. Die Oberärztin wirkte auch sehr nett. Zudem musste ich ihr nicht alles so genau schildern wie ich es meiner Psychotherapeutin geschildert hatte. Ich fühlte mich auch hier zu keiner Zeit unter Druck gesetzt oder gehetzt.

Um 12 Uhr haben wir Mittag gegessen. Nach dem Mittagessen konnte ich mich noch ein paar Minuten ausruhen, danach musste ich nochmal zur Oberärztin. Es stand die körperliche Untersuchung an. Ich musste mich bis auf die Unterwäsche entkleiden und ein paar Übungen durchführen, alles kein Problem. Es wurden ein paar Koordinations- und Gleichgewichtsübungen durchgeführt. Zum Schluss wurden meine Bronchen und meine Lunge abgehorcht. Alles in Ordnung.

Um 14:30 Uhr hatten wir noch eine Gruppenbesprechung, hier ging es um unseren Ausflug (hier Exkursion genannt), der Morgen ansteht. Immer Mittwoch nachmittags machen wir einen Ausflug, bin gespannt wie es wird. Ab Morgen steige ich auch voll in den Tagesklinikrhythmus mit ein. Die Eingewöhnungszeit ist vorüber.


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