veröffentlicht am 5. März 2014 in Aktuelles/Neues von

Es ist an der Zeit allen zu Herz mit der Inschrift Dankedanken, die mir dabei geholfen haben, meinen Blog und meine Projekte bekannt zu machen. Ich möchte auch meinen treuen Lesern, meinen Followern, danken. Zu guter Letzt möchte ich noch die vielen Menschen erwähnen, die für depressiv-leben den „Gefällt mir“ Button bei Facebook geklickt haben.

Warum ich dies ausgerechnet heute mache? Ganz einfach, depressiv-leben ist im Februar 1 Jahr alt geworden. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob dieser Blog eine gute Idee ist. Ich war mir nicht sicher, ob dieser Schritt für mich der Richtige war und ich hatte Bedenken ob ich in der Lage bin so etwas auf die Beine zu stellen, da ich vorher mit dem Gestalten von Websites absolut nichts zu tun hatte. Es beschäftigten mich Fragen wie: Werden die Menschen meinen Blog nutzen? Wird der Blog ihnen etwas bringen? Erreiche ich Menschen, die nicht an der Krankheit Depression leiden und ist es mir möglich diesen Menschen die Krankheit Depression näher zu bringen?

Mein Ziel war es von Anfang an für mehr Akzeptanz für depressive Menschen und ihre Leiden zu kämpfen. Nach diesem ersten Jahr sind mir viele Fragen klar geworden. Die Arbeit hat sich gelohnt, es war die richtige Entscheidung. Ich bekam viele nette und liebe Nachrichten von Menschen, die meinen Blog gelesen haben und weiterhin lesen werden. Viele von diesen Menschen bedankten sich, jedoch gab es auch Stimmen, die mir vorgeworfen haben, ich sei nicht wirklich krank und würde diese Krankheit und die Menschen, die darunter leiden, ausnutzen um mich in den Mittelpunkt zu drängen. Dies waren die schlimmsten Stunden und ich muss ehrlich gestehen, diese Aussagen haben mich sehr getroffen. Es tat weh.

Doch zum Glück gab es, wie bereits erwähnt, mehr schöne Augenblicke. Ganz besonders freut mich, dass ich über die sozialen Netzwerke so viele tolle und liebe Menschen kennengelernt habe. Es macht einfach Spaß sich auszutauschen und zu lesen, wie es ihnen geht. Leider sind es mittlerweile so viele, dass es mir nicht mehr möglich ist, ständig und mit jedem in Kontakt zu stehen. Trotzdem danke ich allen für die Unterstützung.

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war die Veröffentlichung meines Ebooks. Ich habe bis jetzt tolle Resonanzen bekommen und werde daher noch einmal in einem extra Beitrag darauf eingehen. Am Ende möchte ich jetzt noch einmal ein paar Menschen, die mir sehr geholfen haben depressiv-leben dahin zu bringen wo er heute steht. Ich möchte euch @empoere dich (Jürgen Wolf) und @ollilinde (Oliver Linde) von Twitter ans Herz legen.
Ich hoffe ihr werdet mir und meinem Blog depressiv-leben noch lange erhalten bleiben und freue mich auf weitere viele nette Gespräche mit euch. Ich wünsche euch von ganzem Herzen Gesundheit und viel Glück in eurem Leben.

Vielen Dank
Dennis

Quelle Foto: Fotolia © racamani


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2 Kommentare

Finde die Seite ganz hilfreich, habe einen betroffenen Sohn und fühle mich oft schuldig hilflos und verzweifelt. Vielen Dank für das Engagement!

Danke. Für Außenstehende ist es wirklich schwer diese Krankheit nachzuvollziehen. In gewisser Hinsicht ist man auch hilflos. Man muss den richtigen Mix aus Hilfestellungen und Ruhephasen für den Betroffenen finden. Dies ist nicht einfach und von Typ zu Typ unterschiedlich. Trotzdem ist es wichtig, zu zeigen das man da ist, wenn Hilfe benötigt wird. Oft macht man sich auch Selbstvorwürfe. Leider auch sehr häufig ohne Grund. Ich glaube es gibt nicht die perfekte Kindheit und es läuft immer mal etwas schief. Jeder versucht sein Bestes, mehr geht nicht. Im Nachhinein denkt man immer, warum habe ich dies oder jenes gemacht. Das hätte ich andrs machen können. Dabei konnte man es vorher nicht wissen. Keiner weiß was morgen passiert.

Genau aus diesem Grund, darf man sich nicht zu sehr von Schuldgefühlen einnehmen lassen. Ich bin mir sicher, dass du dein Bestes versucht hast. Jeder Mensch trifft Entscheidungen die sich später als schlecht oder unglücklich herausstellen. Genauso trifft aber auch jeder Entscheidungen, die gut und positiv waren. Das vergessen wir oft. Ich denke du hast wahrscheinlich mehr richtig gemacht in deinem Leben als du denkst. Das kann daran liegen, das wir alle dazu neigen, unsere negativen Entscheidungen und Erlebnisse überzugewichten.

Mehr als für die Betroffenen da sein (wenn sie es wollen), kann man nicht. Den Schritt eine Therapie zu machen oer sich helfen zu lassen, kann niemend dem Betroffenen abnehmen.

Ich wünsche dir und deinem Sohn alles Gute und viel Kraft.
Liebe Grüße
Dennis