veröffentlicht am 13. März 2015 in Ernährung von

Depressionen – helfen Aminosäuren?

Einnahme von Aminosäuren bei Depressionen –  Aminosäuren sind wichtige Grundbausteine des menschlichen Körpers. Doch wie wirkt sich die Einnahme bei einer Depression aus? Aminosäuren können mit der Nahrung zugeführt oder vom Körper selbst gebildet werden. Die moderne Lebensweise ist nicht in jedem Falle geeignet, um eine ausreichende Zufuhr von Aminosäuren sicher zu stellen. Dies kann gravierende Auswirkungen auf das körperliche und geistig-seelische Wohlbefinden des Menschen haben. Viele Experten sind sich darüber einig, dass der Mangel an dem Botenstoff Serotonin im Gehirn eine Ursache für die Entstehung von Depressionen sein kann.

Serotonin, Aminosäuren und Depression

Sehr häufig lässt sich bei  Depressionen eine Verminderung des Botenstoffes Serotonin im Gehirn feststellen. Die Schwierigkeit ist, dass dieser Stoff nicht von außen zugeführt, sondern im Körper gebildet werden muss. Dies kann aber nur geschehen, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind. Dies wird durch eine ausreichende Zufuhr der Aminosäure Tryptophan sicher gestellt. Die Synthetisierung erfolgt über 5-Hydroxy-Tryptophan.

Ausgewogene Ernährung

Die Ernährung und die Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln während einer Depression sollte mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden. In diesem Zusammenhang muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig ist, aber niemals einen Arztbesuch oder eine Psychotherapie ersetzen kann. Insbesondere bei leichten oder mittelschweren Depressionen ist es aber durchaus möglich, dass die Zufuhr von Aminosäuren sehr positive Wirkungen entfalten kann. Dies kann so weit gehen, dass eine medikamentöse Therapie überflüssig wird. Eine diesbezügliche Entscheidung sollte aber der Arzt treffen.
Aminosäuren sind z.B. in Nüssen, Bohnen, Sonnenblumenkernen, Amaranth, Hafer und Pilzen enthalten.

Bewegung hilft bei einer Erkrankung unter Depressionen

Neben einer ausgewogenen Ernährung spielt die Bewegung eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Depressionen. Dadurch können Serotonin und andere Botenstoffe freigesetzt werden. Dies hat zur Folge, dass sich die Gemütsverfassung des Menschen spürbar verbessert. Neben Serotonin spielen Dopamin, GABA, Adrenalin und Noradrenalin eine zentrale Rolle bei einer Depression. GABA wird aus der Aminosäure Glutamin gebildet. Dieses Stoffwechselprodukt hat eine beruhigende Wirkung. Weitere Aminosäuren, die regelmäßig zugeführt werden sollten, sind Tyrosin, Phenylalanin, Serin und Glycin.

Um Aminosäuren in der ausreichenden Menge zu sich zu nehmen, kann eine Therapie in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein.


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