veröffentlicht am 12. Dezember 2016 in Grübeln / Zwangsgedanken / krankhaftes nachdenken von

Was hilft gegen Grübeln

Über Jahre hat mich die Frage „Was hilft gegen Grübeln“ beschäftigt, denn ich litt unter einem sehr starken Grübelzwang. Meine ständig kreisenden und negativen Gedanken waren einfach nicht zu stoppen. Ich habe es mit Stabilisierungsübungen für die Psyche probiert und die Gedankenstopp Methode angewendet. Nichts half mir. Ich versuchte immer wieder mit aller Macht mein Gedankenkarussell zu durchbrechen, um diesen Teufelskreis aus Selbstzweifeln, Ängsten und anderen quälenden Gedanken zu verlassen.

Während meiner Zeit in einer psychosomatischen Kurklinik und in der Tagesklinik lernte ich viele verschiedene Übungen kennen. Ich war dankbar über jeden Tipp den ich bekam und probierte alles aus. Mein Ziel war es, meinen Grübelzwang loszuwerden. Ich wollte mit aller Macht etwas finden, was mir gegen mein Grübeln hilft.

Grübeln stoppen - Raus aus der Depression
Meine Strategie für positive Veränderungen, weniger Grübeln und mehr Lebensqualität! Ich habe viele Jahre Jahre gehofft und nach dem richtigen Weg gesucht, bis ich meine Strategie fand, um meine negativen Gedanken und die negative Einstellung abzustellen und somit mein Grübelzwang fast komplett loszuwerden. Du kannst es auch!

Viele der gezeigten Übungen brachten jedoch nicht den gewünschten Erfolg beziehungsweise zeigten überhaupt keine Wirkung. Ich konnte durch sie meine Gedanken nicht stoppen. Nachdem ich die Tagesklinik verlassen hatte, habe ich weiter fleißig an mir gearbeitet. Ich versuchte eine eigene Strategie zu finden. Zum Teil nutze ich Übungen und Erkenntnisse aus der Zeit in der Tagesklinik, zum Teil lernte ich durch eigene Erfahrungen.

Was hilft gegen Grübeln – Erfolg brachte mir die Kombination verschiedener Faktoren

Im Laufe der Zeit habe ich einige wichtige Faktoren ausgemacht, die unabdingbar sind, aus um aus dem Gedankenkarussell herauszukommen. Genauso wichtig ist die Kombination dieser Faktoren. Man kann es sich so vorstellen, als wenn vier kleine Zahnräder ein großes in Gang setzen wollen. Greifen diese vier nicht ineinander, wird sich auch das große Zahnrad nicht bewegen. Auf die gleiche Weise funktioniert es mit den Faktoren. Jeder dieser Faktoren ist für sich wichtig, erzeugt allerdings nur die volle Wirkung, wenn er mit den anderen kombiniert wird.

In meinem neuen E-book „Grübeln stoppen – Raus aus der Depression“ erkläre ich Schritt für Schritt, wie ich es geschafft habe mein ständiges Grübeln abzulegen und mein Leben positiv zu verändern. Ich habe es durch die dort genannten Punkte geschafft, die Symptome meiner Depression zu lindern und meinen Grübelzwang weitgehend unter Kontrolle zu bringen. Ich nenne dort Übungen und die vier –so wie ich denke – elementar wichtigen Faktoren, die es bedarf um den Grübelkreislauf zu verlassen.

Ich versuche den Lesern in diesem E-book die Frage „Was hilft gegen Grübeln“ zu beantworten beziehungsweise neue Eindrücke und Erfahrungswerte zu liefern um eine Veränderung im Leben herbeizuführen.

Zwei wichtige Faktoren die mir halfen, meine krankhaften Gedanken und den Grübelzwang zu besiegen

Ich möchte noch kurz auf zwei der vier Faktoren eingehen. Allerdings werden diese in meinem E-book wesentlich genauer beschrieben. Der erste Faktor, der einem auch in der Verhaltenstherapie vermittelt wird ist Achtsamkeit. Leiden Menschen unter einer Depression oder sind sie in ihren negativen Gedanken verloren, verlieren sie oft den Bezug zu ihrer Umwelt. Genau hier setzen Achtsamkeitsübungen an. Die Achtsamkeit soll dafür sorgen, dass wir im Hier und Jetzt leben und nicht in der Vergangenheit oder Zukunft. Achtsamkeit sorgt dafür, dass wir unsere Gedanken und unsere Umwelt wieder mehr wahrnehmen. Das bedeutet, sie hilft uns zu erkennen, was uns nicht gut tut und was uns belastet. Natürlich lernen wir durch sie auch wieder mehr positive Dinge zu sehen und wahrzunehmen.

Der zweite Faktor heißt Ausdauer. Eine Depression oder unsere negativen Gedanken sind nicht über Nacht entstanden. Wahrscheinlich ist dies über mehrere Jahre geschehen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir diese Dinge auch nicht über Nacht wieder loswerden. Dafür bedarf es Zeit und stetiger Arbeit an sich selbst. Selbstverständlich fällt die Arbeit nicht immer leicht, häufig fühlen wir uns kaputt oder schlecht. Jedoch müssen wir regelmäßig an uns arbeiten. Sonst werden wir keine Veränderungen einleiten können. Deshalb ist Ausdauer ein sehr wichtiger Faktor!
Grübeln loswerden – Jeder kann es schaffen!

Abschließend möchte ich allen Mut machen, die unter krankhaften Gedanken, einer Depression oder ständigem Grübeln leiden. Es ist definitiv machbar, aus diesem Teufelskreis der negativen Emotionen und Gedanken auszubrechen. Ich habe es geschafft und bin der festen Überzeugung, dass ihr es auch schaffen könnt! Alles was ihr braucht ist eine Strategie, den Willen an euch zu arbeiten und Ausdauer.

Quelle Foto: Fotolia © DREIDREIEINS Foto


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