veröffentlicht am 29. Oktober 2013 in Tagesklinik-meine ersten zwanzig Tage von

Was soll ich sagen, es ist Dienstag, es ist kalt und nicht zu vergessen es ist grau draußen. Um 9 Uhr war Kunsttherapie angesagt. Hier stand der Abschluss meiner Leinwand auf dem Programm. Sonst ist eigentlich nicht viel passiert. Das erstaunliche an der Kunsttherapie ist, dass sogar ein kleiner Kunstbanause wie ich dabei entspannen kann. Meine Bilder werden wohl nie die schönsten sein, darum geht es ja auch nicht, aber es ist tatsächlich möglich beim Malen (Kritzeln) zu entspannen. Ich kann es nur empfehlen sich darauf einzulassen und es zu probieren. Nach der Kunsttherapie hatte die Gruppe1, in der ich bin, Bewegungstherapie. Ich war gespannt. Leider waren viele aus der Gruppe krank oder durften keine Bewegungstherapie machen, sodass wir am Ende nur zu dritt waren. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Wir haben Lockerungs- und leichte Rückenübungen gemacht. Am Ende der 45 Minuten sollte sich jeder einen Gymnastikball nehmen. Dann bildeten wir ein Dreieck und jeder setzte sich auf seinen Gymnastikball. Mit Gymnastikball meine ich diese großen leichten Bälle. Habe leider vergessen wie diese Art von Ball genau bezeichnet wird. Jetzt sollten wir die Füße heben und uns an den Händen fassen, es ging darum das Gleichgewicht zu halten und zu lernen seinem Gegenüber zu vertrauen. Diese Übung hat Spaß gemacht, zudem war es interessant das eigene Verhalten dabei zu beobachten. Um 12 Uhr gab es Mittag. Nach dem Mittagessen durfte ich ausnahmsweise noch einmal bei der anderen Gruppe, d.h. Gruppe2 die Bewegungstherapie mitmachen. Denn ich hätte sonst Freizeit gehabt… In dieser Gruppe haben wir Volleyball gespielt. Ich muss sagen, dass dies auch recht gut geklappt hat und wirklich lustig war. Mir ist auch aufgefallen, dass eine tolle Gruppenharmonie in der Gruppe2 besteht. Nach der Bewegungstherapie hatten wir noch eine Gruppe und zwar Exkursionsvorbesprechung. In dieser Gruppe besprechen wir ja immer was wir am darauf folgenden Tag unternehmen und was sich jeder einzelne vornimmt oder ob es bei jemandem große Ängste in Bezug auf die Exkursion gibt. Bei der morgigen Exkursion gehen wir eine Kirche besichtigen, ist eigentlich nicht so mein Ding, aber ich lasse mich überraschen. Um halb vier ging es nach Hause.


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