veröffentlicht am 1. Oktober 2013 in Tagesklinik-meine ersten zwanzig Tage von

Der heutige Mittwoch begann positiver, denn die Sonne schien hell und es waren nur wenige Wolken am Himmel. Kalt war es immer noch, trotzdem ein Fortschritt. Sonne, wie angenehm. Nach dem Frühstück stand Schwimmen auf dem Wochenplan. Ich konnte leider nicht daran teilnehmen, da ich mich nicht so gut (eigentlich wegen eines Tattoos) fühlte. Für alle Patienten, die nicht schwimmen gingen, hieß es einen ausgiebigen Spaziergang machen. Ok, dann wollen wir mal. Es zog uns auf einen kleinen Hügel auf dem Gelände der Klinik- dieser Hügel wird von Größenwahnsinnigen gerne als Aussichtspunkt bezeichnet- von dort aus konnten zumindest die Größeren unter uns über das Gelände und die angrenzenden Felder schauen. Nichts wirklich wildes, aber es stand ja auch die Bewegung im Vordergrund. Auf dem Rückweg setzte ich mich von meiner Gruppe ab. Ich wollte einen anderen Weg gehen, da ein ehemaliger Kollege 100 Meter entfernt von uns etwas in der Klinik anlieferte. Ich wollte ihm nicht begegnen und mich mit Fragen löchern lassen. An der Station angekommen setzte ich mich ans Fenster und genoss die Sonnenstrahlen. Um zwölf Uhr gab es Mittag. Um eins machten wir uns auf den Weg in die Stadt zu unserer Exkursion. Es war angenehm durch die Stadt zu schlendern und ein bisschen Faxen zu machen und zu lachen. Ich war mit einer Patientin unterwegs. Bei den Exkursionen gibt es keine festen Gruppen, jeder kann machen was er möchte, solange es mit der Exkursion in Zusammenhang steht. Am Ende einer Exkursion lassen wir den Tag gemeinsam ausklingen, indem wir an einem verabredeten Ort zusammen sitzen und gemütlich einen Kaffee trinken. Um halb vier war dann Schluss und wir konnten nach Hause fahren.


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