veröffentlicht am 22. September 2013 in Tagesklinik-meine ersten zwanzig Tage von

Tag 6

Heute Morgen hatte ich als erstes mit Schnee und Kälte zu kämpfen. Zu Weihnachten ist das genau richtig, aber im März muss das doch nicht mehr sein. Nachdem ich mein Auto von Schnee und Eis befreit hatte, machte ich mich durchgefroren auf den Weg zur Tagesklinik. Dort angekommen legte ich meine Jacke ab und stapfte ziemlich unmotiviert Richtung Frühstücksraum. Nach dem gemeinsamen Frühstück war mir wenigstens wieder warm, das war aber auch alles. Geschmeckt hat es mir heute weniger, heute gab es Aufstrich der überhaupt nicht mein Fall war. Nun gut, es konnte nur besser werden. Gespannt starrte ich auf unseren Wochenplan und entdeckte, dass es jetzt mit Gruppentherapie weiter ging. Ich ging ohne Erwartungen in das Gruppengespräch und war gespannt über was diesmal gesprochen wird. Ich hatte kein Thema. Eine Mit-Patientin schon, sie war mit dem gemeinsamen Kochen vom vergangenen Freitag nicht zufrieden. Es gab Unstimmigkeiten und Kommunikationsprobleme. Dies wurde in der Gruppe diskutiert. Nach der Gruppentherapie hatten wir eine kurze Pause bevor wir gemeinsam Mittag gegessen haben. Da unsere Psychotherapeutin im Urlaub war, hatten wir am Nachmittag keine weiteren Termine.


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