veröffentlicht am 12. Mai 2013 in Entspannungsübungen/ Stabilisierungsübungen von

Was sind Stabilisierungsübungen und wofür sind sie gut?

Wie der Name schon verrät, sollen Stabilisierungsübungen unsere Psyche stabilisieren. Stabilisierungsübungen sollen uns dabei helfen Stress abzubauen, unsere Panikattacken, unseren Grübelzwang und unsere Unsicherheit in den Griff zu bekommen und zu stoppen. Die Stabilisierungsmaßnahmen zielen darauf ab uns zu beruhigen und somit unserer Psyche Stabilität in den bestimmten Situationen zu verleihen. Im Folgenden liste ich euch auf, wofür die Stabilisierungsmaßnahmen geeignet sind.

  • Distanzierung
  • Gefühlsregulierung
  • Stressabbau
  • Reorientierung (Gedanken ins Hier und Jetzt zu bringen)
  • Entspannung
  • Gedankenstopp (Grübelzwang stoppen)
  • Einschlafhilfe
  • Impulsregulation (bei selbst- oder fremdschädigenden Impulsen/ Beispiel: Ritzen oder Essstörung)
  • Schmerzreduzierung

Bei den Stabilisierungsübungen sollte jeder für sich erkennen was für ihn und sein Wohlbefinden gut ist. Es gibt völlig unterschiedliche Arten von Stabilisierungsübungen, für den einen kann es ein heißes Bad sein, für den anderen kann es Ablenkung mit Hilfe einer Entspannungsübung sein. Wichtig ist nur, dass wir aus unserem negativ Kreislauf ausbrechen können.

 

Stabilisierungsübungen für unsere Psyche?

Wie oben bereits erwähnt, kann jeder von uns unterschiedliche Stabilisierungsübungen durchführen. Wichtig ist, dass die Übungen uns helfen unsere Psyche  zu stabilisieren und somit zu einem besseren Wohlbefinden und mehr Lebensqualität beitragen. Natürlich gibt es ein paar bekannte Stabilisierungsübungen die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ich hoffe der kurze Überblick über unterschiedliche Übungen hat euch weitergeholfen. Solltet ihr andere Möglichkeiten kennen oder getestet haben, würde ich mich freuen, wenn ihr mir diese über die Kommentarfunktion mitteilt.


Kommentar schreiben


5 Kommentare

Mag ja sein das helfen kann.
Ich kann aber die Ruhe und Stille nicht lang ertragen. 😉
Bernd

Wenn du die Ruhe und Stille nicht ertragen kannst, bist du garnicht in der Ruhe und Stille?

Ja, dann ist es schon schwieriger. Jedoch hatte ich jemanden in der Therapiegruppe, der sich im Laufe der Therapiezeit an die Stille während dieser Übungen gewöhnt hatte.
Aber da ist jeder anders. Was nicht bedeuten soll, dass es für die Betroffenen denen diese Übungen nicht liegen keine anderen Möglichkeiten gibt. Ich habe für mich festgestellt, dass es immer einen Weg gibt.

LG
Dennis

Leide momentan unter starker Unruhe mit Ängsten verbunden. Fühle mich getrieben.Ein furchtbares Gefühl. Was kann ich tun, damit ich etwas ruhiger werde?

Du solltest die Entspannungs- und Stabilisierungsübungen fortsetzen. Oft dauert es, bis diese eine Besserung erzielen. Aber du solltest auch schauen ob du das Problem nicht an der Wurzel anpackst und mit Hilfe einer Therapie herausfindest was die Auslöser sein könnten.

LG
Dennis