veröffentlicht am 26. Januar 2015 in Ernährung von

Mikronährstoffe gegen eine Depression einsetzen?

Mikronährstoffe sind äußerst wichtig für den menschlichen Körper, doch kann man sie auch gegen eine Depression einsetzen? Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens leisten. Dies gilt auch für Personen, die an einer Depression erkrankt sind. Aminosäuren, Vitamine und Mineralien sollten mit der natürlichen Ernährung oder in Form von sinnvollen Nahrungsergänzungen zugeführt werden. Dennoch muss in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass Mikronährstoffe niemals den Arzt ersetzen, sondern lediglich als Unterstützung für eine Therapie dienen können. Vor allem bei mittelschweren und schweren Depressionen gilt, dass sie unbedingt in die Hand des Arztes gehören.

 

Mikronährstoffe bei Depression

Die Botenstoffe im Gehirn spielen eine ganz wesentliche Rolle bei der Entstehung von einer Depression oder anderen psychischen Erkrankungen. Serotonin wird nicht in einem ausreichenden Maße gebildet. Diese Tatsache wirkt sich auf die Betroffenen aus, denn Serotonin gilt als Stimmungsaufheller. Weitere Botenstoffe, die ebenfalls im Zusammenhang mit einer Depression stehen, sind Adrenalin, Noradrenal und Dopamin.

Bei einer Depression kommt der Aminosäure Tryptophan eine besondere Bedeutung zu. Aus ihr wird der Botenstoff Serotonin gebildet. Eine weitere wichtige Aminosäure ist Glutamin. Aus ihr wird GABA gebildet, ein Stoffwechselprodukt, das eine beruhigende Wirkung auf den menschlichen Organismus hat. Tyrosin, Phenylalanin, Serin und Glycin sind Aminosäuren, die sich während einer Depression ebenfalls positiv auswirken können.

 

Mikronährstoffe und Depression – Vitamine

Vitamine sind Mikronährstoffe, die für den menschlichen Organismus unentbehrlich sind. Gerade in der heutigen Zeit ist die Ernährung oftmals sehr einseitig, sodass eine ausreichende Zufuhr wichtiger Mikronährstoffe auf diesem Wege nicht gewährleistet werden kann. Hier können sinnvolle Nahrungsergänzungen, deren Einnahme mit dem Arzt abgestimmt werden sollte, Abhilfe schaffen. Die Vitamine des B-Komplexes sind für Menschen, die an einer Depression leiden, besonders wichtig. Sie enthalten wichtige Baumaterialien für die Nervenzellen, wirken sich schmerzlindend und antidepressiv aus. Handelt es sich um eine Winterdepression, können die Symptome durch eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D gelindert werden.

 

Mikronährstoffe und Depression – Mineralien

Mineralien sind Mikronährstoffe, die für das körperliche und seelische Wohlbefinden sehr wichtig sind und in einem ausreichenden Maße zugeführt werden sollten. Zu den wichtigsten Mineralien werden Magnesium, Calcium und Zink gezählt.


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3 Kommentare

Habe noch nie davon gehört, dass tatsächlich die Ernährung bei einer Depression eine Rolle spielt. Den Ansatz finde ich jedoch sehr interessant und ich werde auf jeden fall den Rat befolgen und das mal unterstützend ausprobieren. Vielen Dank für den Tipp.

Hallo,

schön das du etwas Interessantes gefunden hast. Demnächst werden noch mehr Beiträge zu dem Thema gesunde Ernährung kommen.

LG
Dennis

Das beste Buch im Zusammenhang mit Aminosäuren ist “Was die Seele essen will” von Julia Ross; da steht alles drin;