veröffentlicht am 8. Februar 2013 in Depression und Angststörung, Grübeln / Zwangsgedanken / krankhaftes nachdenken von

Ständiges Grübeln und Grübelzwang

Ständiges Grübeln kann als eine bestimmte Form des Nachdenkens bezeichnet werden. Viele Menschen, die unter einer Depression oder einer Angststörung leiden, wissen, wie es sich anfühlt ständig und übertrieben zu grübeln und somit an einem Grübelzwang zu leiden. Doch ich denke, es gibt auch Menschen, die nicht unter einer Depression oder Angststörung leiden und trotzdem Grübeln und ein krankhaftes negatives Nachdenken an den Tag legen. Grübeln kann durch Erfahrungen, Situationen oder bestimmte Gefühle hervorgerufen werden. Vorwürfe können ebenfalls zu krankhaftem Nachdenken und ständigem Grübeln führen.

Was ist mit ständigem Grübeln gemeint?

Grübeln ist für die Betroffenen eine anstrengende und nervenaufreibende Angewohnheit. Beim Grübeln verlieren sich die Betroffenen in ihren Gedanken und können nicht mehr davon ablassen. Vom Grübeln betroffene Menschen sind während ihrer Schübe zwar körperlich anwesend, aber in Gedanken ganz woanders.

ständiges Grübeln besiegen

Für Außenstehende ist dies kaum zu erkennen. Schaut man abends zusammen mit seinem Partner einen Film und liegt auf dem Sofa, kann es sein, dass der unter krankhaftem Nachdenken leidende Partner, gedanklich ganz wo anders ist und nichts vom Film mitbekommt. Er ist nur körperlich anwesend und schlägt sich innerlich mit seinen meist negativem Nachdenken herum. Oft steht das Grübeln im Zusammenhang mit Angstgedanken, die Betroffenen haben Befürchtungen oder tragen Ängste in sich, über diese sie ständig grübeln. Dabei werden oft die unglaublichsten Wege gefunden um sich etwas stärker einzureden. In einer Vielzahl der Fälle ist es so, dass Betroffene die ständig grübeln und krankhaft Nachdenken sich immer wieder im Kreis drehen. Für die vom Grübeln Betroffenen gibt es keinen Ausweg, sie befinden sich in einem sogenannten Teufelskreis. Selbst wenn die Betroffenen für kurze Zeit feststellen, dass es nicht so schlimm ist oder der Grund warum sie grübeln ihnen abwegig erscheint, fangen sie meist nach einer Ruhephase erneut an darüber nachzudenken. Es müssen aber nicht immer die gleichen Themen oder Gedanken sein über die gegrübelt wird, sondern es können durchaus auch unterschiedliche Themen sein.

Grübeln stoppen - Raus aus der Depression
Ich habe es geschafft, du kannst es auch schaffen!!! Da sich mein Leben in den letzten drei Jahren unglaublich positiv verändert hat, ich meine krankhaften Gedanken und die Grübelei sowie meine Depression auf ein Minimum reduziert habe, entschied ich meine Strategie und Erfahrungen in diesem E-book zu teilen. Ich erkläre Schritt für Schritt aus der Sicht eines Betroffenen, wie ich es aus meiner Depression geschafft habe und mein Gedankenkarussell in den Griff bekommen habe.

Grübeln ist für die Betroffenen eine Qual

Grübeln wird für betroffene Menschen zur Qual, ihre Gedanken sind ständig in Bewegung und drehen sich oft im Kreis. Sie können nicht mehr abschalten und werden von ihren eigenen Gedanken getrieben, daher wird auch von einem Grübelzwang gesprochen. Noch schlimmer wird es, wenn das Grübeln gepaart mit Angstgedanken auftritt. Das Grübeln beeinflusst den ganzen Körper, die Emotionen und Gefühle, aber auch die Organe können durch den Stress, der durch das Grübeln entsteht, gereizt reagieren.

Grübeln und Angstgedanken treten meistens in Schüben auf

Grübeln, aber auch Angstgedanken halten meistens eine bestimmte Zeit an. Danach sind die Betroffenen häufig wieder ohne Symptome oder ernsthafte Anzeichen. Dies bleibt so bis zum nächsten Schub. Wie lange die Betroffenen grübeln oder ihre Angstgedanken anhalten, hängt von dem Betroffenen und der momentanen Lebenssituation ab. Gerade äußere Einflüsse wie beispielsweise Kommentare und Anmerkungen von anderen Menschen oder Mobbing und Erniedrigungen können bei den Betroffenen erneutes Grübeln auslösen.

Habt ihr Erfahrungen mit dem Grübeln gemacht?

Solltet ihr auch schon Erfahrungen mit negativem krankhaftem Nachdenken gemacht haben oder ständig grübeln, schreibt mir eure Erfahrungen. Mich interessiert alles: eure Gefühle, Emotionen Gedanken, die Auslöser, die zu euren Grübelattacken geführt haben, aber auch Tipps wie ihr gegen ständiges Grübeln vorgeht. Vielleicht habt ihr ja bestimmte Mechanismen entwickelt, um euch vor Grübeln und krankhaftem Nachdenken zu schützen. Diskutiert mit mir darüber und schreibt mir. Ich würde mich freuen, da mich eure Erfahrungen interessieren.

Quelle Foto: Fotolia © Adam Gregor

 

 


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119 Kommentare

Hallo, ich bin beim googeln auf deine Seite gekommen. Diese Seite gefällt mir und ist ermutigend. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg damit, viele Zuschriften von betroffenen und aufmerksamen Lesern. Wie sieht es denn mit der Heilung aus? Ich bin der Meinung wenn man wirklich gesund werden will und sich psychologische und auch ärztliche Hilfe sucht und sich auf einen neuen Weg einlässt, dann wird man wieder gesund und heil. Ganz wichtig ist auch, dass man geliebt wird so wie man ist. Man muss sich selber so annehmen wie man ist und die Liebe zulassen. Eva

Hallo Eva,

es freut mich, dass dir meine Seite gefällt. Schau mal unter den Rubriken Heilung Depression und Vorsorge/Nachsorge nach. Denke das könnte dir weiterhelfen.
Möchte noch kurz sagen, dass es für Menschen die an einer Depression erkrankt sind, sehr wichtig ist, sich nicht aufzugeben und zu lernen mit den Rückschlägen umzugehen. Es ist machbar! Auch ist es sehr wichtig, dass man sich helfen lässt und zu seinen Problemen steht.

Hallo Dennis, super Seite! Ich werde dich bei mir verlinken und wünsche dir für die Zukunft alles Gute und natürlich viele Besucher!

Hallo,
wenn ich merke, dass das Grübeln losgeht, wende ich Imagination an. D.h. ich stelle mir eine schöne Situation z.B. mein glückliches Haustier vor. Wenn die Gedanken wieder abschweifen, fokussiere ich meine Gedanken wieder auf das Bild in mir. Es hilft mir sehr viel.
Manchmal sage ich mir selber auch innerlich, das es jetzt reicht mit dem Grübeln und das klappt auch sehr gut.
Wichtig ist es den Prozess früh zu erkennen und zu stoppen. Das Innere auf etwas schönes zu lenken und entspannen.
So habe ich weniger bzw. fast keine Probleme mehr mit dem Einschlafen oder dem Aufwachen in der Nacht, wo ich früher oft Stunden lang gegrübelt habe 🙂

Viel Erfolg!!

Hi.

Ich leide schon sehr lange an depressionen. Doch seid ca einem Jahr leide ich stark unter Grübelzwängen. Das sind gedanken von früher die ich mal durchmachen müsste. Es waren teilweise sehr schlimme phasen in meinem Leben. Obwohl alles schon seid Jahren vorbei ist, denke ich heute daran und quäle mich selber. Mir ist bewusst dass es sinnlos ist an die Vergangenheit zu denken aber ich kann es nicht abschalten.. es quält mich jeden Tag.. Ich hoffe es hört bald auf..

liebe grüße
marcel

Hallo,

das Grübeln kann sehr beängstigende Ausmaße annehmen. Ich habe es selbst erlebt. Es quält einen. Befindest du dich in einer Therapie?

Liebe Grüße
Dennis

Ich leide seit 10 Jahren an Depressionen! Das starke Grübeln war schon immer da, meist waren es 2-3 große Themen (für mich) die mich beschäftigt haben. Andere Leute würden sich darüber wohl überhaupt keine Gedanken machen. Mittlerweile ist es extrem schlimm geworden!!! Nahezu alles was ich erlebe geht mir nicht mehr aus dem kopf! Oft sind es 6-7 Sachen die zur gleichen Zeit im Kopf abgearbeitet werden müssen. Ich meide es aus dem Haus zu gehen oder TV zu schauen, dass ist die einzige Möglichkeit mich davor zu schützen! Arbeiten gehen kann ich nicht, dafür hab ich durch das ständige Denken keine Zeit! Ich muss von einer Rente leben, mit 30!
Schlafen geht auch nicht! Ich finde keine Ruhe wenn nicht alles abgearbeitet ist. Mit abgearbeitet meine ich ein befriedigendes Ergebnis, was ich beim Denken hoffe zu erreichen. Vielleicht hab ich ja was übersehen, was die ganze Sache verständlicher macht… Dann ist es wieder für 2-3 Tage komplett weg, kommt aber genauso schnell wieder zurück.

Der Druck im Kopf ist nicht mehr zu ertragen und macht sich mit starken Rückenschmerzen jetzt auch körperlich bemerkbar!

Hallo Dennis,

ich bin beim Googlen über deinen Blog gestolpert.
Befinde mich auch wieder in einer phase des Grübelns.
Und ich fühle mich erschöpft.
Mir gefällt deine Seite.
Ich finde es toll, dass Du das machst und vll kann ich mithelfen um über das Krankheitsbild Depression aufzuklären..
meine ersten Symptome an dich mich erinnern kann hatte ich mit 13/14.
Ja Depression ist eine Krankheit, letztes habe ich zum ersten Mal eine Diagnose bekommen.
was mich befreit hat.

Lieben Gruß

Hallo. Ich glaube auch das ich grübel zwang habe. Es geht um mein Körper. Ich denke das an mein Körper etwas nicht inordnung ist. Das Thema ist etwas intim deswegen möchte ich es nicht näher beschreiben. Aufjedenfall denke ich immer an die gleichen Sachen und finde keine Lösung. Es geht den ganzen tag so weiter ich denke denke denke. Es ist chronisch geworden. Deswegen vermeide ich soziale Kontakte da es mir sehr anstrengend ist zum Beispiel zu reden. Ich glaube das ich wenig von der außen Welt bekomme. Es ist sehr schade ich bin 28 Jahre alt und diese Gedanken behindern meine geistige Entwicklung. Ich gehe ca einmal in Monat zu einem Therapeuten aber er macht mit mir nur beratungsgespräche und keine p. Therapie. Ich bin Ende mit meinen Kräften. Ich entschuldige mich für meine zahlreiche Rechtschreibfehler. LG

Hi,

ich achte nicht auf Rechtschreibfehler. Wichtig ist, dass du darüber sprichst. Informiere dich doch mal über eine Verhaltenstherapie, diese Therapieform hat mir sehr geholfen.
LG
Dennis

Ja, ich kenne das auch, momentan geht es mir wieder so.. es ist ein grauenhaftes Gefühl! Bei mir tritt es oft mit Angstgedanken auf. Momentan stecke ich in einer extremen privaten Situation. Mein Mann hat mich betrogen und mein Opa ist vor kurzem verstorben. Dies hat in mir verschiedene, schlimme Gedanken ausgelöst. Enorme Verlustangst, auch Angst vor einem langsamen und qualvollem Ableben. Meine Oma leidet an starkem Alzheimer, auch das beschäftigt mich. Insgesamt habe ich eine enorme Zukunftsangst entwickelt. Diese Angstgedanken und das Grübeln drehen sich um verschiedene Themen und lösen auch körperliche Reaktionen aus. Mein Mann versucht seit sieben Jahren mit meinen Depressionen und Angstattacken zu leben. Aber auch er hat gelitten. Ich nehme zwar Tabletten, aber gerade in dieser Krise leide ich trotzdem sehr. Das, was mir oft hilft, ist die Atmung zu beruhigen. Regelmäßig und konzentriert zu atmen. Aber auch das kann eine halbe Stunde dauern. Ansonsten Sport und Ablenkung in Form von Haushalt machen, mit den Katzen spielen oder im Internet surfen. Aber eine dauerhafte Lösung gibt es bisher für mich nicht. Besonders schlimm ist es morgens und abends…

Hi. Ich mag zwar jung sein (16) doch denke ich immer länger als andere über dinge nach und denke immer weiter bis ich an einem Punkt angekommen bin wo ich meist eine negative Erfahrung machen musste. Ich hab jeden tag mind. 1 mal Angst/Panik. Nachts im Bett denke ich zuerst immer nach bevor ich schlafen kann und um dies zu vermeiden tauche ich in einer traumwelt (schönere Welt ab). Manchmal wenn ich im Spiegel gucke und wieder intensiv nachdenke kommt mir der Gedanke das ich evtl. Doch physisch krank bin aber dann sage ich mir auch quatsch du packst das…du hast schon einiges geschafft. Ich weiß nicht was mit mir ist. Meine Freunde und auch meine Familie weiß das ich sehr intensiv über dinge nachdenke und meist sehr pessimistisch denke. Es gibt Momente in denen bin ich glücklich und schwub kommt mir in den Sinn das es einiges gibt worüber ich mir Gedanken mache und fange sofort an zu grübeln. Es ist jetzt gleich 1 Uhr morgens und oft liege ich, wie jetzt um diese zeit wach, um einschlafem zu können tauche ich dann ab in meine „Wunschwelt“. Viele sagen ach die ist 16 …was hat die schon mit gemacht? Aber wie man sich irren kann…weiß evtl jemand ob buch schreiben hilft? Ich war schon öfter am überlegen ein buch zu schreiben…Ich weiß nicht ob das jetzt zu dem Thema passt…aber ich wollte es einfach mal los werden 🙂

zu deiner seite 🙂 ich finde deine seite echt super! Sie gibt einem mut und zeigt das man nicht alleine mit solchen gedanken ist.

Vielen Dank! Die Seite soll den Menschen ja auch zeigen, dass Sie nicht alleine sind, schön wenn dies in einzelnen Fällen klappt. 🙂

Mir helfen verschiedene Techniken um aus dem Grübelkreislauf heraus zu kommen. Zumindest oft… Diese Techniken habe ich hier auf den Seiten immer wieder beschrieben. Bei Interesse, einfach mal rein lesen.

LG

Ich fand deine Seite beim googeln und ich finde es toll.
Also ich hab auch das Problem und bin ständig am grübeln schon seit meiner Kindheit. Erst heute weiss ich warum ich früher schnell müde wurde bzw. war ich immer erschöpft. ich konnte nie mit anderen mithalten, egal bei welchen Event ob Sport, beim Ausgehen oder in der Stadt bummeln. Stimmungsschwankung, diese plötzlich schlechte Laune, müde, erschöpft Rückenschmerzen, Druck auf der Brust und Atemnot.

Also ich habe meist Grübelzwänge in der Vergangenheit sehr dominant erlebt.
Nur in Schüben, dann aber über mehrere Stunden hinweg.
Es ist schlimm, sie kommen ohne Vorwarnung und legen sich erst, wenn man sehr lange sich versucht mit etwas anderen zu beschäftigen.
Heute geht es ein großes Stück besser. Ich weiss genau, was diese Gedanken an Kraft rauben und letztendlich bleibt keine Lösung. Man kann Probleme, die in Zukunft entstehen könnten, nicht hier und jetzt lösen wollen. Das Leben ist nun mal nicht ohne Probleme. ich kenne niemanden aus meinem Umfeld, der keine Probleme hat. Dessen muss man sich bewusst sein, auch unverschuldet kommt man in Probleme.
Sowas kann man nicht ahnen und vor allem nicht sofort lösen wollen.
Wichtig ist, habe ich Erfahrung machen dürfen, in solchen Momenten sich Papier und Stift zu nehmen.
Alles von der Seele schreiben, was man jetzt denkt und fühlt. Welche Ängst sich zeigen, welche Befürchtungen, z.B. finanzielle Sorgen, Verlust eines geliebten Menschen, keine Perspektiven im Leben, Angst vor Krankheiten, etc.
Es kann alles im Leben passieren. Nicht aber dann den Kopf vorher rauchen lassen. Es gibt auch Alternativen und Lösungen für kommende Probleme. Wenn mir etwas als Mensch negativ im Leben begegnet, so heisst das noch lange nicht, ich finde keine Lösungen. Öfters gibt’s meist Lösungen!
Öfers als man denkt.
Heute denke ich mir, lass doch einfach jeden Tag auf Dich in Ruhe zukommen.
Versuche nicht alles als Gefahr zu sehen. Gedanken kommen und gehen nun mal.
Auch Meditation ist hilfreich, aber nur, wenn man sich eine passende, für sich motivierende Mediation gefunden hat. Genügend Material gibt es als Bücher oder Internetseiten.
Nicht jeder Tag ist gut, aber der nächst bessere Tag kommt bestimmt mal wieder.

Hallo

vielen Dank, dass du uns deine Erfahrungen mitgeteilt hast.

LG
Dennis

Hallo, super Seite!
Ich bin 25 und habe seit meiner Kindheit immer mal wieder Grübelzwänge.
Mit 15 hab ich eine Lehre zum Schreiner begonnen und hatte damals viele Probleme.
Da wurde es richtig schlimm. Nach der Ausbildung erholte und entwickelte ich mich sehr gut und mein Leben lief super.
…Bis vor einem halben Jahr als ich meine Freundin durch eine unglaubliche Dummheit verlor. Seit dem kann ich keine Nacht mehr durchschlafen und ich bin nur noch am grübeln. Ich war 2 Monate in der Psychiatrie, was mir aber nicht wirklich geholfen hat. Es ist langsam wirklich nicht mehr auszuhalten, ich will einfach wieder normal schlafen können. Aber ich werde sehr oft wach und liege stundenlang im Bett und kann nicht aufhören nachzudenken. Ich lebe seit einem halben Jahr in der Vergangenheit und versuche Geschehenes zu ändern, aber es geht natürlich nicht und das macht mich wahnsinnig. Mein komplettes Leben ist komplett aus der Bahn geworfen worden und ich weiß nicht wie lang ich das noch aushalte. Ich hab schon viele Medikamente durchprobiert, aber ich habe das Gefühl dadurch wurde alles nur noch schlimmer. Ich fühle mich gefangen in meinem eigenen Körper und will einfach da raus.

Viele Grüße
und gute Besserung!

Vielen Dank!

Ich weiß genau wie belastend das Thema Zwangsgedanken ist! Seit drei Jahren etwa, seit ich 15 bin leide ich extrem darunter!
Oft sind es wirklich nur ganz kleine Auslöser, z.B. ein kleiner Blitzgedanke, der dann in einem endlosen Zwang endet! Damals hab ich den Zwang gehabt auszusprechen wie es wirklich sei und das mein Gedanke nur ein Gedanke war, bis ich davon wirklich voll und ganz überzeugt war. Oder ich dachte es für mich immer und immer wieder bis ich irgendwann mal sozusagen den Schlussstrich zum ausblenden der Gedanken hatte.
Meine Zwangsgedanken basieren hauptsächlich auf der Angst was andere von mir denken bzw. das ich „etwas bin“ was ich total schlimm finden würde, z.B. Homosexuell.
Es ist so belastend! Durch die vielen Grübeleien bilde ich mir oft total belastende Sachen ein und dann merke ich wieder das meine Gedanken völliger Quatsch sind…. Aber solche „Ruhezustände“ werden immer seltener, meine komplette Selbsteinschätzung ist schon so gestört! Ich bin irgendwie schon total verwirrt und habe Angst vor der Zukunft.

Eine Zeitlang als es mit meinem Selbstbewusstsein mal besser war, hab‘ ich es geschafft die Gedanken einfach zu verdrängen.
Aber inzwischen habe ich wieder große Probleme damit.
Was mir noch aufgefallen ist, das irgendwie immer so ein belastender Gedankenschwerpunkt da ist, ist der eine Gedanke besser wird ein anderer Gedanke schlimmer, schrecklich!

Wenn ich dann wieder in so einer Gedankenkrise bin höre ich meist Songs, die meine Gedanken irgendwie beruhigen. Songs die meiner Situation gleichen etc.. Aber inzwischen hab‘ ich zum großen Teil beim einschlafen auch wieder eben wegen solchen blöden Gedanken sehr große Probleme.

Hat jetzt irgendwie gut getan mir das so von der Seele zu schreiben.

Ich glaube wir alle mit solchen Zwangsgedanken die auf unsere Persönlichkeit etc. bezogen sind leiden an einem stark geschwächte Selbstbewusstsein. Das wird mir jetzt z.B. wieder sehr stark bewusst, wo ich mich und meine Situation beschreibe, ich muss wirklich lernen mir selbst wieder zu vertrauen.

An alle die solche ähnlichen Gedanken wie ich habe: Ihr seid nicht alleine mit der Qual, es geht mehreren so, wir leiden sozusagen zusammen. Und wir schaffen es früher oder später unser Glück zu finden. Gebt nicht auf, bitte, denn nur wer kämpft kann gewinnen. 🙂

Hey, ich bin Mara und 12 Jahre alt.
Ich weiß, ich bin noch sehr jung doch das ändert nichts..
Seit länger Zeit denke ich über vieles nach. Eine kleine Diskussion bildet sich in meinem Kopf (wenn ich Glück habe ist es eine Gute, doch meist ist es eine schlechte). Mein Tag verläuft ca. so: Aufstehen-Nachdenken-Schule überstehen-Nachdenken-versuchen zu schlafen. Doch das ist alles nicht so einfach. Wenn man 3-4 Stunden pro Tag nur mit Nachdenken verbringt, hat man einfach keine Zeit mehr für sich selbst oder für seine Freunde oder einfach nur für die Schule. Ich gehe in die 2. Klasse eines Gymnasiums, und da lernt man echt viel neues. Ich komm da überall nicht mehr wirklich mit… Viele Leute die mir nahe stehen, fragen mich was los mit mir ist. Doch ich kann ihnen keine Antwort geben, denn ich weiß einfach keine. Was soll ich den sagen? Wenn ich ihnen das erkläre würde, würden sie sicher sagen das Nachdenken doch nichts schlimmes ist. Sie würden mich nicht verstehen. Doch ich finde Nachdenken ist zu einer Qual geworden. Ich kann einfach nichts mehr machen ohne zu Grübeln… Das Nachdenken so schlimm ist, hätte ich mir nie gedacht. Mh… zur Zeit habe ich keinen glauben daran, dass es besser wird. Ich hoffe aber noch immer darauf das es sich wenigstens etwas bessert. Naja, ich bin eig selber Schuld wenn ich mit keinem darüber rede, aber ich kann einfach nicht. Ich mag mir die Reaktion einfach nicht vorstelllen… Über solche Sachen kann ich einfach nicht reden. Deßwegen versuch ich es zu schreiben, und es klappt doch ein wenig ^^ Mh… Ich bin einfach Froh das ich das alles doch noch loswerde.
LG
Mara

Hallo Mara,

sprich doch einfach mal mit deinen Eltern darüber oder denkst du das wäre keine gute Idee? Eine weitere Möglichkeit wäre ein Gespräch mit deinem Hausarzt. Es wäre schon wichtig, sich jemanden anzuvertrauen. Aber du solltest dich auf diese Person verlassen können. 😉
LG
Dennis

Hallo,
ich habe vor 3 Wochen mit Kiffen aufgehört, da ich ein ausgemachter Grübler bin und es mir einfach nicht gut tut. Ich grübel immer.

Bin vor einer Weile mit einer wirklich tollen Frau zusammengekommen, aber seit wir fest sind, habe ich bauchschmerzen (obwohl ich sie wirklich toll finde! also wirklich toll!!) Und muss ununtebrochen über sie Nachdenken und ob die Gefühle echt sind oder nicht.

Ich habe das Gefühl, dass genau dieses Grübeln dann auch meine Gefühle beeinflusst. Ich kann einfach nicht lockerlassen. Wenn ich mich gerade über sie freue, dann will ich darüber die ganze Zeit nachdenken und den Zustand möglichst lange erhalten und wenn ich gerade leer bin oder zweifel, dann kann ich einfach nicht aufhören, weil ich angst habe meine Gefühle für sie zu verlieren.

Mein Magen krampft oft dabei, wenn ich dann versuche mir gute bilder vorzustellen und ich versuche dann auch oft zwanghaft mir gute bilder von ihr vorzustellen.

Es ist zum kotzen. Ich möchte einfach nicht so viel denken! Wenn es mit meinen Gefühlen nicht geht, dann möchte ich einfach ein guter Freund für sie sein, was auch locker gehen würde, mit ihr.

Aber mein Kopf lässt mich einfach nicht.

Irgendwelche Tips?
Werde auf jeden Fall baldest möglichst einen Psychater aufsuchen.
Auch von ihr loslassen geht nicht, da es immer wieder in meinen Kopf kommt, dass sie eigentlich echt eine tolle, einfühlsame Frau ist und ich wenigstens die Freundschaft ausgeglichen fühlen will…. 🙁

Hallo dennis. Bekanntlich ist es so, dass direkt gegoogelt wird wenn man weiss das etwas mit einem nicht stimmt ….und somit bin ich auf diese seite gestossen. Deine aussage über negative gedanken spiegelt meine situation wieder.
Ich bin 27 jahre alt und ich mache seit ca 2 jahren eine sehr komplizierte phase durch und weil ich einfach nicht mit dieser situation klar komme ….habe ich grosse angst um die gedanken die ich mittlerweile entwickle.
Ich bin christlich und gläubig, das allein hält mich momentan davon ab mir was anzutun. Meine hoffnung das mein leben bald wieder schoner wird hab ich auch noch nicht verloren…..aber allein gestern war mir wieder alles zu viel. Dann ist ploetzlich die hoffnung gleich 0 und der gedanke mir was anzutun gleich 100.

Ich habe mein cousin an meiner seite der mir versucht kraft zu geben um positiver zu denken, das hilft …… aber leider auch nur fur max 10 min.
🙁

Hallo,

sich etwas anzutun ist keine Lösung. Es gibt genug, wofür es sich lohnt zu leben. Klar ist es in bestimmten Phasen sehr schwierig, diese positiven Dinge im Leben zu sehen, doch es gibt sie.

Ich würde dir raten ganz, ganz dringend einen Arzt aufzusuchen. Entweder deinen Hausarzt oder einen Psychologen (Notaflltermin Sozialpsychiatrischer Dienst). Es ist nichts dabei, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ganz im Gegenteil, es hilft einem. Ich selbst habe auch eine sehr sehr schwere Zeit hinter mir. Auch ich lag oft am Boden. Doch ich bin immer wieder aufgestanden und weiß heute, dass es sich gelohnt hat. Ich habe mich zurück ins Leben gekämpft.

Natürlich geht dies nicht über Nacht. Ich hatte jetzt vier bis fünf ganz schwere Jahre. Denn eine Depression kommt und geht nicht über Nacht. Gut ist, dass dich dein Cousin unterstützt. Jedoch geht es in den meisten Fällen nicht ohne professionelle Betreuung.

Wie gesagt, ich habe es geschafft und auch du kannst es schaffen. Es lohnt sich zu kämpfen!

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und ganz viel Kraft!

LG
Dennis

Ich glaube ich hab das. Ich muss immer daran denken was passiert wenn ich oder meine eltern sterben.

Hey, also ich bin leider auch einer dieser mensch die staendog gruebeln muss.
gestern hatte ich zb streit mit meinem freund gestern
hab ich mich aufgeregt & mir eingeredet es sei alles gut aber die gedanken
kamen schnell & heute nacht konnte ich nichtmal mehr
einschlafen hab soger geheult weil ich mir gedacht habe
Das ich wieder allea falsch gemacht habe ob man sich wirdersieht & se.
allgemein denk ich immer nach am meisten uber meine vergangenheit
weil so viel schief gelaufen ist. Dabei sollte man ja immer in die Zukunft schauen.
& wenn was mit meinem freund ist [ sind seid 2jahren zsm und bin schwanger im virten monat] werd ich ganz sentimental. Bin nur am denken ! Aber auch wenn er neben mir sitz denke ich nach .. das macht mich alles ganz schoen fertig

Meine Phasen sind recht unterschiedlich. Es gibt Wochen, sogar manchmal Monate, in denen ich gar nicht grübeln muss. Und andere Wochen nehmen nur mein Grübeln ein, sodass ich nicht iner Lage bin, etwas anderes zu tun.
Die Themen ändern sich so gut wie gar nicht. Wenn ich im Januar über ein Thema nachdenke, muss ich im März wieder darüber nachdenken, obwohl das Thema eigentlich abgeschlossen sein sollte. (Um es symbolisch auszudrücken.)
Gegen Ablenkungen bin ich immun geworden und die einzige Alternative lautet für mich persönlich nur noch Therapie in Verbindung mit Medikamenten.

Danke für deine Schilderungen.

Viele Grüße
Dennis

Hi, ich kann jedem nur raten es aufzuschreiben, jeden ungelösten fall…auf ein blatt papier….dann die zeit für die lösung zeitlich begrenzen….wenn sich das heft schliesst…weil 10 minuten vorbei sind….wird es auf morgen verlagert….somit sollte es raus aus dem kopf…nach aussen getragen…..die belastung verringern…..liebe grüsse

Hallo,

vielen Dank für deinen Vorschlag. Viele Grüße!
Dennis

Hi,

mein Grübeln beinhaltet meistens brutale angst jemanden zu verlieren und für den anderen nicht von Bedeutung zu sein/wneiger wert zu sein, als andere. Man schreibt zum Beispiel und bekommt nicht gleich eine Antwort… oder erst später. Man ist immer der erste, der sich meldet und hat angst so viel zu verpassen, wenn man mal ein paar Tage nichts miteinander zu tun hat. Und dann geht es auch shcon los… bestimmt nerve ich mal wieder… bestimmt hat die Person kein Bock mehr auf mich… wieso meldet sie sich nie bie mir? Bedeute ich ihr nichts? Sie unternimmt etwas mit anderen… für mich hat sie keine Zeit und keine Motivation. Das endet meist darin, dass ich selbst denke nichts wert zu sein und nur ne Nervensäge zu sein, bei der sich die Leute freuen, wenn sie mal ne Zeitlang nichts von mir hören. Irgendwo… irgendwie… weiß ich aber schon, dass das so alles nicht stimmt, was ich da denke… aber es hört einfach nicht auf und ist jetzt seit knapp 3 Jahren mehr oder weniger extrem geworden… Therapeuten habe ich gesucht und nicht gefunden bislang.

Hi,

eventuell könnte es helfen mit, mit den Betroffenen Personen darüber zu sprechen. Wenn diese dir dann sagen, dass dem nicht so ist und deine negativen Gedanken unbegründet sind, hilft dir das vielleicht.

LG
Dennis

Hey Dennis, sehr interessanter Artikel.

Ich bin 29 und habe oft das Problem dass ich geistig einfach mal wo anders bin,
Abends nicht einschlafen kann oder mich traurig nach so einem Gedanken-Schub fühle.
Hierzu hat sich bei mir ein Zwang entwickelt an den Nägeln zu kauen… und ich werde es einfach nicht los, oft bekomme ich es nicht mal mit.
()Ich hab es schon mit jeglichem Zeug versucht dass man sich auf die Nägel schmieren kann, widerlich muss ich sagen :D)

Ich fühle mich nicht immer traurig, eigentlich habe ich eine sehr gute Vorstellung davon wie gut es mir geht!
und wie überdurchschnittlich „wohlhabend“ mein Leben ist.
Manches ist schwer in Worte zu fassen da ich trotzdem Einsamkeit, Selbstzweifel und Druck bestimmte Ziele zu erreichen verspüre
hinzu kommen große Probleme damit Schwäche zu zeigen.

Ich hab Familie und Freunde trotzdem ist es nahe zu unmöglich über Vieles zu reden und ich glaube hier beginnt das eigentliche Problem.
Man fängt an selbst alles zu überdenken, man hat nur die eigene Sicht auf die Dinge.
Es ist auch das erste mal dass ich es so direkt öffentlich was dazu schreibe, zwar anonym aber selbst das hat jetzt erst mal im Texditor angefangen.
Ich hab eine weile versucht Tagebuch zu führen mit Gedanken die ich versucht habe zu ordnen, dass hat so gar nicht funktioniert
zu viele Gedanken-Sprünge.

Wie ich damit umgehe, wie schon erwähnt, ich weiß dass es mir gut geht. Ich habe einen Job den ich liebe eine Familie was viele gar nicht haben.
Ich erlebe es von Tag zu Tag wie meine Freunde sich hier und da beschweren und rumnörgeln, es ist zu kalt es ist zu warm, die Schuhe sind nicht
mehr im Angebot, vieles wird zu so einem Drama gemacht, manchmal regten mich auch solche Kleinigkeiten innerlich auf, nach Außen würde ich nur den
Wenigsten sagen was ich davon halte.

Grüße M.

Hallo,

vielen Dank. 😉

hallo zusammen,
bin bei meiner Recherche zu dieser seite gekommen und habe mich da sofort wieder gefunden. Ich bin 27 jahre alt und alles hat vor ca 3 jahren angefangen. zunächst hatte ich hypochondrische ängste. meine gedanken haben sich immer nur um die frage gedreht ob ich schwer krank bin. mein freudn war mir in dieser zeit eine große stütze. irgendwann konnte ich kaum noch vor die tür gehen. hatte ständig panikattacken und saß nur noch auf der couch und habe geweint. ich habe dann angefangen einen therapie zu machen. das hat mir geholfen die hypochondrischen gedanken in den griff zu bekommen. leider haben sich die grübeleien dann andere themen gesucht. seit ca einem jahr habe ich nun gedanken, die meine beziheung betreffen. mein freund war mir immer eine große stütze und dennoch sitze ich eines tages im auto und aus heiterem himmel kommt der gedanke: ich liebe ihn nicht mehr. seitdem geht mir dieser gedanke, diese zweifel seit 1 jahr im kopf rum. selbst wenn ich manchmal spüre das es quatsch ist löst es bei mir wieder angst und panik aus. ich kann über nichts anderes nachdenken, bin durchgehend angespannt und voller unruhe bis hin zur panik. manhcmal schaffen es die gedanken tatsächlich, dass ich denke ich halt es nicht mehr aus und ich liebe ihn wirklich nicht mehr. es ist so anstrengendund quälend. ich denke das ich mich bis heute nicht getrennt habe agt alles aber das immer wieder in meinen kopf zu diskutieren was jetzt dafür spricht und was dagegen macht mich fertig. ich wollte es in den nächsten wochen mit akupunktur versuchen. vllt hat ja jemand hier erfahrung damit?

Liebe Grüße

Tina 

Hallo zusammen ,
ich bin 15 und leide seit 5 Jahren an einer zwangsstörung (waschzwang) und letztes Jahr hatte ich sogar Depressionen ich wollte mich sogar mal umbringen so negative Gedanken hatte ich. Heute ist es eigentlich ganz okay soweit. ich hatte letztes Jahr 2 Wochen therapeutische Hilfe habe diese aber abgebrochen weil es mir zu langsam ging. Heute habe ich genau das gleiche Problem wie letztes Jahr es geht um eine Freundschaft ich ich durch meine Gefühle zu dieser Person kaputt gemacht habe seit dem ignoriere ich diese Person. Eigentlich will ich das gar nicht ich will eigentlich immer noch mit der Person befreundet sein und ich weiß auch das diese Person auch noch mit mir befreundet sein will doch trotzdem ignoriere ich sie automatisch. ich denke die ganze Zeit darüber nach warum ich das mache und wie ich sie wieder ansprechen soll doch ich habe angst das ich 2 bis 3 Tage ganz normal mit ihr rede und dann für 1 Monat wieder urplötzlich ignoriere u
(und
Das kam schon 5 bis 10 mal vor und so langsam fühlt sich diese Person jedes mal verarscht von mir ) und darum weiss ich nicht wie ich aus diesem Teufelskreis heraus komme habt ihr da ne Idee ich denke einfach darüber die ganze Zeit nach ich hatte sogar Angstzustände das ich immer alleine sein werde. Ich denke auch an meine Vergangenheit da ich vieles bereue und am meisten die letzten 5 Jahre einfach schrecklich für mich ware.
LG:)

Genau vor einem Jahr begann ich mit der Berufsmaturität für Erwachsene, nachdem ich meine kaufm. Lehre mit Erfolg abschloss. Die Schule begann soweit eigentlich recht gut und die neuen Themen bereiteten mir grossen Spass. Die Motivation und das Engagement waren auf höchster Ebene, da ich mir (und vielleicht auch der alten Lehrerschaft) beweisen wollte, dass einige Bewertungen aus der Lehrzeit (z.B. im Fach Englisch) nicht wie erwartet und aus meiner Sicht verdient erteilt wurden. So war ich überdurchschnittlich bestrebt, gute Noten zu erzielen, im Unterricht stets mitzumachen sowie mir auch wirklich keinen einzigen Fehler zu erlauben. Zeitweise schien meine Strategie Erfolg zu haben. Die Noten entsprachen meinen Wünschen und restlich konnte ich mich nicht beklagen. Mit dem Vergehen der Zeit allerdings baute sich Druck auf, denn ich musste ja dennoch jederzeit möglichst gut sein. Dies zeigte sich z.B. besonders beim Lernen und in der Schule.
Irgendwann fiel mir auf, dass ich gleichzeitig in der Schule mehr Fehler verursachte als zuvor (z.B. eine Erklärung des Lehrers über die Jahrtausendwende nicht verstehen, eine Teuerung oder Steuerrechnung falsch berechnen, v.a. aber Wörter schlecht oder Erklärungen teilweise unverständlich hören). Diese musste ich nur sehr mühsam zu Hause nochmals durchgehen und dabei versuchen, den Fehler sozusagen wiedergut zu machen (Reflektion über was der Lehrer gesagt hatte und sich zu sagen, ich habe es eigentlich schon verstanden oder Aufgabenstellung nochmals von neu lesen und Steuern erneut berechnen etc. – als wäre mir kein Fehler passiert). Pro Fach (7 insgesamt) waren es dann vielleicht 3-4 Fehler, später sogar 6-7. Die Zeit schien mir etwas davonzulaufen, immer weniger Schlaf stand mir zur Verfügung und ich musste immer mehr Aufwand für die Befriedigung meiner vielen Bedürfnisse betreiben. Die Schwierigkeit dabei war, dass ich deswegen weniger Freizeit hatte und es mir handkehrum an Energie fehlte. Pro Nacht schlief ich nur noch 3-4h, wenn nicht sogar noch weniger oder gar nicht. Genauso schwierig war es, die ganzen Fehler zu vergessen, denn mühsame Erlebnisse drängen sich oftmals auf, wenn man sie bewusst verarbeitet hat und sie anschliessend vergessen möchte. Dies führte zu einem Erststadion von Grübelzwängen. Also erschwerte sich die Sache noch zusätzlich. In therapeutischer Behandlung war ich dann bereits seit etwa 1-2 Monaten. Der Teufelskreis setzte mich in Schach und Matt. Wenig Schlaf, Fehler, Zwangsgedanken, schlechtes Gewissen, schlechtere Noten und nochmals von vorn. Als ich merkte, dass ich für eine Reflektion etwa 1h benötigte, um überhaupt einmal alle bestehenden Gedanken wegzustäubern, besorgte ich mich. Gegen Ende des Jahres war ich extrem erschöpft und voller Grübelwänge (keine Kontrolle mehr, es waren zu viele). Die Angst vor dem Versagen war sogar noch grösser als zuvor. Es war hiermit an der Zeit, eine nachhaltige Lösung zu finden. Die Idee eines Auszeitsjahres war die sinnvollste.
Heute nehme ich mir diese Auszeit, um mich zu erholen und zu genesen.

Hi,

Perfekt das du dir die Auszeit nimmst! Es ist sehr wichtig für uns, dass wir nicht nur schlechtes sehen sondern auch auf das bisher Erreichte zurückblicken. Ich denke du hast schon einiges erreicht, dies solltest du dir immer wieder vor Augen führen. Und noch etwas ist sehr wichtig, Fehler macht jeder, einer mehr, der andere weniger. Aber man ist dadurch kein schlechterer Mensch! Das sollte man sich immer wieder in das Bewusstsein rufen. Sollte es nicht anders gehen, MUSS man sich eine Auszeit gönnen bzw. sollte man seine Aktivitäten herunterfahren und versuchen sich zu erholen. Gerade Schlaf ist enorm wichtig.

Mich würde interessieren, wie es mittlerweile bei die aussieht? Wie geht es dir? Was machst du?

Viele Grüße
Dennis

ich mache mir immer wieder Gedanken über Geschehnisse die in der Vergangenheit liegen. oft handelt es sich um unwichtige Kleinigkeiten. das Problem ist dann die Gegenwart. mich lenken diese Gedanken an vergangenes von der Gegenwart ab. ich will keine fehler machen. wenn mir fehler unterlaufen dann rede ich mir ein, dass meine Abgelenktheit, durch Gedanken an die Vergangenheit, grund für diese fehler ist. darüber denke ich oft solange nach, bis mir der nächste fehler unterläuft. Darüberhinaus rede ich mir ein, dass ich für dinge die gegenwärtig passieren durch meine Unaufmerksamkeit, wegen den Gedanken an vergangenes, verantwortlich bin.Ein Trost ist es, dass mich immer nur ein gedanke quält. zeitweise komme ich gut damit klar andere male denke ich diese grübelei nicht mehr länger zu ertragen. Morgens ist es Am schlimmsten, tagsüber unterschiedlich und abends besser (da ist mein kopf wohl auch mal müde). bislang konnte ich diese art des grübelns nicht durch googeln finden. deshalb ist es interessant Menschen zu finden denen es ähnlich geht.

Also ich bin 21 jahre alt und habe ein problem, ich denke zu viel nach seit dem ich fast ein mädchen geschwängert habe, aber sie meinte dann sie hat ihre periode bekommen, in der zeit wo wir uns dachten sie is schwanger hab ich mir rIchtig gedanken drüber gemacht aber nach einer Zeit ging es dann war ich voll locker, aber es kam schon dazu Dass ich dran dachte, aber bevor es locker wurd habe ich gEwEint Es Tat so guT, Seit dem sie zu mir gesagt hat dass sie ihre tage bekommen hat, mach ich mir sehr viel kopf momentan irgendwie, immer wenn ich es vrgesse kommts in mein kopf geschossen, kann dass daran lIegen dass ich einfach ein leeren kopf habe? Hab Frisch ausgelernt und habe eigentlich garkein stress.. Hab keine beschäftigungen momentan, denkt ihr es vergeht??

Hallo schon seit vielen jahren denk ich immer zwanghaft über sacben nach und es hört einfach nicht mehr auf.ich hab es so oft versucht das das aufhört doch es funktioniert nicht und das ist eine echte qual.

Hallo Jessi,

ich kennedas auch, dass man beginnt zu denken und nicht mehr aufhören kann.
Immer das Gleiche schrecklich und irgendwann hört es auf.Sobald man es abschalten will, wird es noch mehr.Am Besten ablenken und ignorieren.
Was Bessers fällt mir auch nicht ein

Ich kenne Dieses problem nur zu gut, meine gedanken kreisen oft um vergangenes, vermeintliches Fehlverhalten. Kleinigkeiten, die mich in meiner eingeengten Gedankenwelt gegenüber Anderen Personen als schwach, willensschwach, unvollkommen oder schlecht erscheinen lassen. Ich grübele stundenlang, wie mein Verhalten und/oder meine Aussagen auf Andere gewirkt haben könnten und wie diese jetzt über mich denken. Vor Allem im beruflichen Umfeld passert mir dies sehr häufig. UNd auch das Bewusstmachen, dass ich die Vergangenheit numal nicht mehr ändern kann, hilft leider überhaupt nicht. Das Gedankenkarussell dreht sich immer weiter. Das kann so weit reichen, dass ich weder in der Lage bin zu essen noch zu schlafen. Das ist der wirklich schlimmste Nebeneffekt meiner Depression, schlimmer als die phasenweise Antriebslosigkeit und/oder Hoffnungs- und Freudlosigkeit.

Hi,
Ich bin frustriert. Ich bin schon seit 15jahren in therapie. Zuerst tiefenpsychologieche einzeltherapie 10j. Dann gruppentherapie 5J. Dann stationärer klinikaufenthalt und seitdem kunst-Gestaltungs- und traumatherapie. Es kann nicht sein, dass ich so lange an mir arbeite. Mein mut zusammennehme und in die klinik gehe und nun geht es mir schlechter als je zuvor. Sodass ich mit der kunsttherapie angefangen habe. Ich bin ständig am Grübeln. Empfinde jeden tag panik und habe starke selbstzweifel. Meine therapeutin sagt ich soll mir mehr zeit lassen. Ich bin jetzt im heilungsprozess und das braucht seine zeit. Es kann doch nicht sein, dass ich Nach so vielen jahren immer noch so leiden muss und mich bei diesen grübelzwängen so hilflos fühle. Ich habe schon so viele methoden ausprobiert, dass mich das wieder zusätzlich verwirrt. Atmung, meditation, lesen tagebuch schreiben, schrittübungen, innere kindarbeit, selbstliebe. Ich bin verzweifelt. Wann hört das edlich auF. Ich möchte doch nur ein normales leben führen.
Lieben gruss

Hallo,

es ist wirklich nicht einfach, dass weiß ich aus eigener Erfahrung. Im ersten Augenblick dachte ich, während ich deinen Text gelesen habe, dass du vielleicht zu verbissen bist und mehr Zeit brauchst. Allerdings arbeitest du ja auch schon eine lange Zeit an dir. Das ist wirklich sehr gut und lobenswert.
Natürlich möchte man dann aber auch Fortschritte sehen. Oft gibt es diese, jedoch übersehen wir sie gerne. Wie so viele positive Dinge im Leben.
Ich kann dir im Moment wirklich nur den Tipp geben, dass es durchaus nie wieder so wird, wie es mal war. Das ist bei mir auch so. Ich habe mich damit arrangiert. Ich bin schon zufrieden, dass ich meinem Job nachgehen kann und eine ziemlich lange Zeit nicht mehr krankgeschrieben war. Dennoch begleiten mich Rückschläge und Probleme überall und alltäglich. Ich weiß das diese immer wieder kommen werden und nehme sie hin. Ich ergebe mich nicht, sondern versuche gegenzusteuern.
Aber selbst wenn es nicht mehr so wird wie es mal war, heißt das nicht, dass alles schlecht ist. Es gilt sich auf das Positive zu konzentrieren.
Leider kann ich dir nicht mehr dazu schreiben. Ich hoffe das du weiter an dir arbeitest, dir aber auch Ruhe gönnst und wünsche dir ganz viel Kraft, Glück und tolle Momente für dein weiteres Leben.
LG
Dennis

Danke für deine schnelle antwort. Ich muss sagen, es gibt etwas positives. Ich hab seit dem 01.10 meinen traumjob. Ich habe jedoch grosse angst ihn zu verlieren, weil meine grübelzwänge mir so viel kraft rauben und mich zum verzweifeln bringen. Ich verstehe diese grübeleien einfach nicht. Ich habe alles aufgearbeitet. Ich weiss nun warum es mir mein ganzes leben so schlecht ging. Nun hab ich einen tollen job, es ist alles gut. Wieso grübele ich weiter? Es gibt nichts mehr zu denken! Ich habe alles gelöst! Mein kopf kann aus irgendeinem grund nicht loslassen.
Lieben gruss

Hi,

manchmal dauert es sehr lange bis ich antworte. Das hängt häufig von meiner Verfassung aber auch von meiner Zeit ( Arbeit, Privatleben usw.) ab.

Du hast Glück gehabt! Siehst du, schon wieder Glück

Hi,

(ouh, kurze frage: Erscheint hier vorab wirklich alles in Großbuchstaben oder habe ich etwas falsch eingestellt? Wäre blöd, wenn ich hier jetzt alle Leute „anschreie“, daher: Sorry falls das an mir liegt)

dein Beitrag ist wirklich wundervoll; das ist das erste Mal, dass ich das Gefühl habe, jemandem wäre es gelungen, diese große Not in angemessene Worte zu packen.
Man liest es und denkt sofort: JA! Das…ja, meine Güte, DAS ist es. 🙂

Bei mir fing es an, als ich so ca. 10 Jahre alt war. Irgendwie bekam mir der Wechsel auf die weiterführende Schule nicht so besonders gut, ich fühlte mich einfach nicht wohl.
Meine Reaktion auf diesen Missstand: Abkapseln.
Ja, starke Idee, ab da hatte ich massig Zeit und meine Psyche wusste sie ordentlich zu nutzen. Plötzlich hatte ich Waschzwänge, die allerdings nur wenige Tage anhielten, später kam die panische Angst hinzu, ich könnte in schulnähe irgendetwas verlieren – und sei es noch so nichtig.
Eines Morgens flitzte ich tränenüberströmt auf dem Pausenhof herum, weil ich einen Knopf verloren hatte und ihn unbedingt wiederfinden musste. Ich suchte, musste mich zwischendurch übergeben, heulte und verzweifelte. Ich dachte, ich müsste wahnsinnig werden, vor allem wusste ich, dass ich damit auf wenig Verständnis stoßen würde, was die gefühlte Aussichtslosigkeit immens verstärkte.

Ja und nur kurze Zeit später setzten die Grübelzwänge ein. Es ging meistens um die Angst, mein Umfeld könnte nicht real sein. Ich fühlte mich so alleine und in mir selbst verloren, dass mir dieser Gedanke so plausibel wie angsteinflößend erschien.
Diese Befürchtung hielt mich lange Zeit gefangen. Immer mal wieder konnte ich sie entkräften, aber das Thema war mir so wichtig, dass ich mich immer mal wieder darum kümmern musste, besonders dann, wenn ich ohnehin gestresst war…aber das haben Grübeleien entzückenderweise ja so an sich. -,-
Anfangs dachte ich, ich wäre das, was man „verrückt“ nennt, vermutlich teilt man sich deswegen als Kind auch niemandem mit. Man hat keine Ahnung, was mit einem geschieht und versucht es irgendwie selbst wieder hinzubiegen. Einmal fragte ich vorsichtig meine damalige beste Freundin, ob sie das auch manchmal hätte. Sie schaute mich erschrocken an und maunzte ein entschlossenes „NÄ!“
Oh. Gut. Oder eher: nicht gut. óò

Mit 14 wollte ich letztendlich nicht mehr leben, das ständige Grübeln war so kräftezehrend und aussichtslos geworden, dass ich einfach nicht mehr konnte.
Naja, wie man sieht, lebe ich noch. Irgendwie fiel mir Dank des Grübelns nämlich ein, dass es eine ziemlich fiese Sache wäre, wenn es tatsächlich so etwas wie ein Leben nach dem Tod gäbe. Dann wäre ich zwar tot, würde aber als Gespenstchen immer noch grübelnderweise unterwegs sein und hätte absolut nichts gewonnen. Die Sache musste also im lebendigen Zustand gelöst werden, also ging es weiter.

Die ganze Situation geriet alsbald so sehr außer Kontrolle, dass ich von der Schule flog. Jepp. War tatsächlich so.
Ich war schwierig geworden, hatte die Schule geschwänzt, Unterschriften gefälscht, Dinge mutwillig zerstört. Vermutlich hatte ich zu viele Filme gesehen, in denen Kinder und Jugendliche auf diese Art und Weise gehört/gesehen wurden und Hilfe erhielten. Wahrscheinlich trifft das auch manchmal zu, aber man darf sich nicht darauf verlassen. Manchmal haben Lehrer einfach keinen Bock mehr auf den Kram und dann fehlt man irgendwann einigermaßen plötzlich.

Anschließend war ich in einer psychiatrischen Klinik, wo die Symptome durch Ablenkung, Anerkennung und Zuwendung verflachten. Na super. So einfach war das also. Zu sehen, was diese ganzen Dramen ausgelöst hatte und zu erfahren, wie einfach es gewesen wäre, es zu verhindern…vielleicht auch einfach einmal genauer hinzuschauen…so etwas darf eigentlich nicht passieren. Und ich glaube wirklich nicht, dass ich ein Einzelfall bin, so etwas geschieht sicher vielen Kindern – und es ist so unnötig.

Nach der Klinik versuchte ich mein Abitur extern abzulegen. Das bedeutet, dass man sich an einer fremden Schule allein für die Prüfungen anmeldet, dort aber keinen Unterricht besuchen darf. Es sind 13 Prüfungen und leider hat man keine Anmeldenoten, was für mächtig Druck sorgte. Natürlich kam es, wie es wohl auch kommen musste: Die Grübelzwänge setzten verstärkt ein und mir ging es zusehends schlechter.
Am Ende von „zusehendes schlechter“ wartete ein Panikanfall, der es in sich hatte. Prüfer und Lehrer waren völlig aus dem Häuschen und ich…ja, ich wurde zum Schulpsychologen verfrachtet. Von dort aus kam ich zu einem Lehrer, der sich um schwierige Fälle kümmert und – jetzt bekommt die Geschichte tatsächlich ihr Happy End – wir wurden Freunde, er half mir, mein Abitur zu bestehen und ich studiere – na? Natürlich Psychologie.

Woah, das war eine lange Geschichte…vielen Dank fürs Durchlesen – und vielen herzlichen Dank für deinen Artikel. 🙂

Liebe Grüße

Hi,

sehr schön das es ein Happy End gibt! Ich denke das viele Psychologen nicht annähernd wissen was in den Menschen vorgeht. Daher ist es fantastisch das du Psychologie studierst.

Danke für deinen Beitrag!
LG Dennis

Hallo Alaska

Dein Beitrag ist extrem spannend und motiviert mich besonders im Hinblick auf Deine Schulerlebnisse. Dies deshalb, weil ich ebenfalls unter Grübelzwänge leide und mir gerade zwei Semester bis zu meinem Fachabitur-Abschluss bzw. Berufsmaturität fehlen. Genauere Schilderungen wären in meinem Beitrag vom 5. Oktober 2015 zu finden.

Zu Deinem Beitrag habe ich eine Frage an Dich. Hattest Du damals bis zu Deinem Abi-Abschluss 13 obligatorische Prüfungen und zusätzliche fünf Abschlussprüfungen oder waren es insgesamt 13 Prüfungen bis zum Erhalt des Abschlusses?
Die erste Variante würde für mich mehr Sinn ergeben..

LG, Leandro

Seit längerem mache ich mir ständig Gedanken und verstricke und verliere mich oft darin…. Oft geht es um Verlusstängste. Häufig setzte ich mich aber auch mit mir selbst auseinander: ich denke über mein Verhalten nach, über meine Gedanken, über Ängste die Durch meine Gedanken entstehen und suche oft Erklärungen und Lösungen für meine Gedanken. Oft finde ich auch eine einfache Antwort darauf und versuche Bewältigungsstrategien zu finden mir nicht immer um alles einen Kopf zu machen. Klappt hin und wieder mal, manchmal jedoch leider nur für kurze Zeit. Ich ertappe mich dann wieder dabei das mein Rädchen wieder anfängt zu rattern… Zum GlÜck habe ich auch einen Partner an meiner Seite der mir zuhört und mit dem ich alle meine Gedanken teilen kann. Er versucht mir oft auch Gegengedanken aufzuweisen die ich bei negativen Gedanken gegensteuern kann, das funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht. Vor ein paar Wochen hatte ich wieder so ein verstricktes Gedankenwirrwar das ich echt schon dachte ich werde langsam verrückt, ich habe mich so dermassen in meinen Ängsten verloren das ich sogar körperliche Angst und Unwohlsein verspürte. Richtig crazy. Ich finde es nur seltsam, ich bin zwar schon immer ein ,,Gedankenmensch“ Und ab und zu sehr verzräumt aber das mit diesen Ängsten hatte ich vorher noch nie so ausgeprägt. Jeder Mensch hat Ängste aber ich sorge mich momentan um jeden Furz und mache mir ständig ‚ was wäre wenn‘ -gedanken. Eine Meiner grössten Aengste ist vorallem, dass meineM wundervollen Mann etwas passieren könnte oder mir oder wir aus irgendeinem anderen gGrund uns verlieren könnten. Selbst wenn wir Auto fahren denke ich manchmal : hoffentlich passiert nichts… Ich weis natürlich auch das ich all das nicht selbst in der Hand habe und man nie wissen Oder beeinflussen kann was noch alles kommt.., trotzdem ist das Thema mit meinem Liebsten begleitet von verschiedenen Ängsten, vIelleicht auch weil unsere Liebe wirklich sehr sehr intensiv und bedingungslos ist? Ich lese auch viel über das Bewusstsein über Gandhi und den Buddhismus um meine Seele und meinen Geist zu beruhigen und zu bereichern. Auch schreibe ich oft meine Gedanken und Lösungen auf.,, die Ängste habe ich jedoch weiterhin und meine Gedanken kann ich trotz allem sehr sehr bescheiden selbst beeinflussen. VieLleicht findet sich jemand in meinem Erleben wieder und kann mir eine Hilfestellung sein.

Hallo Lisa,

ich denke es ist völlig normal, dass man nach Lösungen für sein Problem sucht und dabei immer wieder neue Dinge kennenlernt. Wichtig ist, dass man verschiedene Dinge zur Beruhigung ausprobiert. Allerdings muss man sich dabei auch Zeit geben. Man sollte alles über einen längeren Zeitraum probieren und nicht nach ein oder zwei Wochen das nächste anfangen, weil man merkt, dass sich noch nichts verändert hat. Ich möchte damit keine Kritik üben, ich weiß ja gar nicht ob du dies so machst. Doch leider begehen diesen Fehler viel zu viele Menschen. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei 😉

Da jeder von uns total unterschiedlich ist, kann man auch nicht genau sagen, tue dies oder jenes. Denn jedem von uns hilft etwas anderes. Es bleibt uns am Ende nur, unterschiedliche Dinge auszuprobieren und festzustellen, was einem gut tut und was nicht.

LG
Dennis

Hallo Dennis, danke für deine antwort.. 🙂 Ich werde mir auch deine Worte zu Herzen nehmen und weiterhin versuchen mich von solchen gedanken zu befreien. Danke das du mich noch einmal daran erInnert hast nicht immer gLeich zu streng mit sich selbst zu sein und einfach mit dem bisjetzt erreichten zufrieden zu sein und einfach drannzubleiben… 🙂

Hey,

dafür brauchst du dich nicht bedanke

Hallo,

Bei mir ist das „Grübeln“ schon sehr weit fortgeschritten, Ich denke über jede Situation in meinen Leben negativ!
Aus einer kleine Sache mache ich in meinem Kopf ein Drama, nehme in der Situation meine Umgebung nicht mehr richtig war, habe dann auch Existenzängste. Ich kläre dann in dem Moment die Situation in meinem Kopf aber nach paar Sekunden muss ich wieder darüber Nachdenken, ich kann nicht Abschalten, denke immer was wäre wenn… Es ist bei mir ganz schLimm! Dazu habe ich auCh eine Art Kontrollsucht, sprich als bsp: ich schliesse den Wagen und gehe zur Arbeit nach 2-3 minuten sagt mein Inneres du hast den Wagen nicht abgeschlossen und ich gehe dann wieder zum Auto.
Ich kann im Kopf eine Sache nicht abschliessen! Es dreht sich immer und immer wieder… Ich bin verheiratet und habe Kinder, kann oft die wichtigsten Dinge im Leben (das Spielen mit meinen Kindern) nicht ausleben, da ich immer am Negativ-Grübeln bin!

Viele Grüsse

Hi Hakan,

kurze Frage, hast du schon einmal daran gedacht dir ärztliche Hilfe zu holen? Eventuell könnte man mit einem Therapeuten einen Weg erarbeiten, wie man am besten vorgeht in diesen Phasen. Deine Probleme kommen mir sehr bekannt vor. Es ist schlimm, wenn die eigenen negativen Gedanken den Körper beherrschen. Andere sagen einem, dann hör doch einfach auf darüber nachzudenken. Doch irgendwie ist man machtlos. Wer das nicht selbst erlebt hat, der kann es nicht nachvollziehen bzw. weiß nicht, wie qualvoll das ist.

Das mit diesem Kontrollzwang kenn ich auch. Eventuell wäre es sinnvoll, alle Wertsachen aus dem Auto zu entfernen. Dann könnte man sich eventuell mit dem Gedanken beruhigen, dass es eh nichts im Auto zu holen gibt. Also ist es egal ob es offen oder abgeschlossen ist. Eine andere Möglichkeit könnte sein, die nächsten zehn Mal zu kontrollieren, ob du tatsächlich vergessen hast, dein Auto abzuschließen. Solltest du es nie vergessen haben, kannst du dich eventuell mit dieser Gewissheit beruhigen. Schließlich ist es unwahrscheinlich, dass wenn du es zehn von zehn Mal abgeschlossen hast, es beim elften Mal vergisst. Du könnstes das Abschließen aber auch mit einem kleinen Ritual verknüpfen. Damit meine ich, dass du irgendetwas nach dem abschließen tust, was dir im Gedächtnis bleibt. Wenn du dich später an das Ritual (das kann etwas ganz banales sein…) erinnern kannst, weißt du, ok ich habe abgeschlossen.

Ich hoffe ich konnte dir etws weiterhelfen? Auf jeden Fall wünsche ich die viel Kraft und das du lernst dir bei solchen Dingen zu vertrauen.

VG
Dennis

Hallo dennis,

Vielen dank für die schnelle Reaktion.
Ich habe bisher keine ärztliche Hilfe geholt, ich bilde mir jedesmal ein das ich es selbst schaffe, aber das tue ich leider nicht.
Dieses Grübeln über jede Sache ist sehr schlimm, es macht mich echt fertig!
Wo kann ich mich am besten wenden ? Ich habe gehört man kriegt keine Termine vor 3 Monaten ?

LG
Hakan

Hi,

dass mit den Terminen ist echt nervig. Trotzdem würde ich mich bei einigen Therapeuten auf die Warteliste setzen lassen. Einfach mal nach Psychotherapeuten in deiner Nähe im Netz suchen oder die Krankenkasse fragen

Hallo Zusammen,
ich leide auch unter Grübelzwang. Bei mir kam es aus dem nichts, innerhalb von 2-3 Tagen wurde ich in den Sog gezogen und machte mir plötzlich über meine Beziehung, mein Glück mein Leben Gedanken .. Es ist unfassbar, auf welche Schlussfolgerungen man letztendlich kommt, um die Gedanken zu erklären. Es ist denk ich ein wichtiger Schritt sich einzugestehen, dass die Gedanken zwar in eigenen Kopf sind, aber nicht realistisch und auch nichts mit den Gefühlen zu tun hat. Alles ist im Kopf. Natürlich sucht man verzweifelt nach einer Ursache und landet im Grunde wieder im Grübelzwang, aber ich habe langsam gemerkt, dass es nichts bringt… Ich grübel und grübel und weiß nicht wieso ich so angespannt bin und mich so schrecklich fühle.
Dazu kommt noch, dass ich meine Grübelzwänge sehr auf meinen Partner beziehe und ständig darüber grübel, dass ich gerade nicht so empfinden kann, wie ichs zuvor getan habe, als ich noch sorglos glücklich war. Hat jemand eine ähnliche Problematik?

Liebe Grüße,
Ali

Hi,

ich denke, dass viele hier die selben Probleme habe. Einige grübeln über die Zukunft (Zukunftsängste), andere über die Beziehung mit dem Partner (Verlustängste) und wieder andere über Krankheiten. Das Problem ist, dass es einfach keine gleiche Lösung für alle gibt. Dem einen tut das gut und dem anderen jenes. Jeder entwickelt im Laufe der Zeit eine eigene Strategie um aus diesem Gedankenstrudel herauszukommen. Es ist wirklich sehr quälend und kraftraubend sich ständig mit negativen Gedanken rumzuschlagen.

Eventuell gibt es hier ein paar Leser, die uns ihre Lösungen für ihr Grübelproblem schildern können??? Würde mich sehr freuen, wenn ihr schildert wie ihr aus diesem Teufelskreis entkommt. Vielleicht hilft dies dann auch anderen.

LG
Dennis

Hallo alle zusammen 😉
İch bin 38 jahre und habe seit meinem 12 lebensjahr diese grübelzwänge… Schon mit 18 habe ich angefangen mir bücher über psychologie zu kaufen. Leider habe ich nie den psychater gefunden der mir zusagt, da ich mich selbst damit befasst habe wusste ich dass ein arzt mir nur bedingt ( also in meinem verhalten dagegen anzugehen), helfen kann… Daher gab es die verhaltenstherapie… Da ich ein guter zuhörer bin wusste ich, was ich für tipps geben könnte um zu helfen. Und so habe ich mich bis heute selbst gecoucht. Das hat auch alles immer wieder geklappt, doch bei neuen situationen sind die gedanken wieder da. Ich habe festgestellt, dass diese sehr gut mit (bewusst-werden) zu tun hat, sprich, in dem moment wo gedacht wird, stopp! Zu sagen und an nichts zu denken. Das ist meine beste formel für die ich zu lange gebraucht habe. stopp! – denke an das nichts ! … Und diehe da, es funktioniert. Das sagt mir viel über meine vergangenheit aus, und zwar, unbewusstes leben, unbewusst denken! Ich habe angefangen, meine gedanken zu steuern und lasse nicht mehr zu, dass meine gedanken mich steuern, d.h. Ich habe die richtung der gedanken bewusst in die hand genommen und lasse kein kopfkino mehr zu.
In all den jahren habe ich karriere gemacht, 2x die stadt gewechselt und das alleinsein in einer grossstadt ( ohne familie, eltern, freunde) hat mich gelehrt, noch stärker zu werden. Es ist nicht wichtig ob du gut da stehst, es kommt darauf an wie und was du aus dir und deinen gedanken machst. Das alleinsein und grosstadtleben mit unseriösen bekannten, freunde, kollegen, war für mich wie der jakobsweg… Sie waren an mir interessiert, aber irgendwie auch nicht mehr, bis ich feststellte, dass ich zu viel erwartet habe. Z.b. Geliebt zu werden, anerkannt zu werden usw. Und das in einer Grossstadt ! Ohne familie ! – bis ich eingesehen hab, KEINEM MENSCHEN MEHR SO VIEL GEDANKEN ZU SCHENKEN, DER MICH NICHT LIEBT ! Und da man sich zu allererst selbst lieben sollte, habe ich angefangen, nach mir und meinen gedanken, und nach den menschen, die mich grübeln lassen, zu schauen. keiner der bekannten, freunde usw., war so viel kopfkino wert ! Daher: LIEBE DICH ZUERST SELBST UND NIMM DEINE GEDANKEN IN DEINE HAND, STEUERE DEIN SCHIFF SELBT UND SEI DER KAPITÄN ! BEWUSST INNEHALTEN, UND ZWAR JEDESMAL, wenn das Kopfkino anfängt … denn die jahre sind schnell verflogen und man hat nichts gemacht ausser gearbeitet und überlebt und nachgedacht ! – also, ich kann nur jedem raten, zu üben und oft einfach „egal“ sagen und die gedanken und meinungen, stattgefundene gespräche „durchzuwinken“ und unanalysiert stehen lassen … So wie es viele clevere menschen, die keinerlei energie für andere verschwenden, auch tun und keine sorgen haben !

wünsche euch allen schnellstmögliche Kontrolle eurer selbst ( ihr könnt es auch alleine schaffen)

Besonderen Dank an dich Dennis für den Blog, habe mich sehr gefreut.

Hi,

vielen Dank für deine ausführliche und mutmachende Schilderung. Ich wünsche dir alles Gute!

LG
Dennis

Hallo,

ich bin w, 32, seit meiner frühen Kindheit depressiv, diagnostiziert mit 21. Eine Zeit lang versuchte ich alles durch Süchte zu kompensieren, jetzt habe ich die Finger seir 1 Jahr von allem gelassen. Medikamente abgesetzt, denn es gibt keinen Unterschied zu meinem Zustand ohne Medikamente. Ich denke am Tag 20 Stunden, 4 Stunden schlafe ich, wenn ich Glück habe. Nichts, absolut nichts lenkt mich mehr ab. Ob ich mit dem Hund raus gehe, mich aufraffe zum Sport zu gehen, Musik, nichts hilft. Wenn ich zurück blicke bis zum gestrigen Tag, fühlt sich alles wie ein Albtraum/ Trauma an. Habe Angst den Verstand zu verlieren durch das Grübeln. Es raubt mir jegliche Energie.

Wünsche jedem der darunter leidet einen Weg da raus zu finden, denn es ist grausam.

Hi,

ja dieses ewige Grübeln! Ich sage es mal so wie es ist, es kotzt an und quält! Habe einen weiteren Beitrag geschrieben, der in diese Richtung geht.

Ich würde mir ja sehr wünschen, dass hier auch Menschen kommentieren, die dieses ewige Grübeln besiegt haben. Am Anfang dachte ich, dass ich mit diesem Problem alleine wäre. Mittlerweile weiß ich von so vielen Menschen die darunter leiden.

Aus diesem Grund wäre es super, weitere Erfahrungen von Menschen zu hören, die dort rausgekommen sind. Sollte ihr jemanden kennen der es geschafft hat, bitte mal auf diese Seite hinweisen. Vielleicht kann es einigen Lesern helfen.

Vielen Dank das ihr so viel kommentiert und eure Erfahrungen schildert!

LG
Dennis

Hallo an alle

Erstmal zu mir,ich bin 34Jahre alt und habe 3 Kinder. 2 aus erster ehe, war danach 1,5 Jahre Alleinerziehend und null Kontakt zur Kindesmutter wie bis heute noch. Sie hat die zwei Kinder psychisch misshandelt und verwahrlosen lassen. Nach der Zeit hatte ich wieder eine Partnerin. Nach einem Jahr kam mein drittes Kind zur Welt und am anfang war alles gut. Geimeinsame Wohnung und meine beiden sahen sie als ihre leibliche Mutter an von alleine. Dann verlor ich meinen Job und meine Lebensgefährtin zog mit unserer Tochter aus. Sie kümmerte sich seit dem Tag nicht um den Kontakt zu meinen beiden obwohl auch sie immer sagte, die sind in den 4 Jahren zu meinen eigenen geworden. Dazu muss ich sagen das in dem letzten Jahr man unterschiede gemerkt hat wie sie zu den zwei war und wie sie zur kleinsten war. Was oft Streit Thema war dann, denn für mich ging es so nicht. Jetzt bin ich seid 8 Monaten wieder alleine mit meinen zwei. Hole jedes zweite wochenende meine kleinste zu uns. Sonst geh ich das kinderfreie wochenende immer Arbeiten. In der Woche auch wir meine kids in der Schule sind.
Ich esse zwar aber esse aus frust wie ich finde Abends. Denke nur noch nach ,weine Abend,kann nicht durch schlafen und möchte wirklich am liebsten es beenden. Meine Kinder sind der Grund wieso ich weiter mache. Doch die Angst, wie lange es gut geht ist sehr groß. Zum Arzt gehen hab ich auch Angst. Was ist wenn man sagt, ich bin krank und die kinder nimmt man mir weg? Das einzigste was mir Grund gibt weiter zu machen. Wie soll ich das alles finanziell schaffen? bin in der privatinsolvenz. Was ist wenn jemand der mir nahe steht stirbt? Wie geh ich damit um? Wieso kann ich nicht nochmal 10 Jahre alt sein und alles war schön. Wenn ich mir das Leben nehme, wache ich als 10 jähriger auf und ich lebe mein leben wieder?

Könnte immer weiter schreiben aber ich lass das mal so stehen. Das ist auch das erste mal das ich darüber rede bzw schreibe. Hoffe ich habe euch nicht genervt mit meinem Leben aber hoffe irgendwie auf Rat oder Hilfe,falls ich welche brauche.

Lieben Gruß
Dani

Hallo,

nein du hast definitiv nicht genervt!

LG

Hey
Ich denke oft über vieles nach oft sind es schlechte Gedanken. Ich hab oft große Angst vor der Zukunft, dass komische ist mein Bauch sagt mal ja du solltest dir Gedanken machen und irgend wann gibt es eine Pause wo er sagt nein du braust dir keinen sorgen machen. Ich bin 16 Jahre alt und hatte das schon mein ganzes Leben früher habe ich oft nach gedacht warum Menschen so bestimmte Dinge tun. Bestimmt glaubt mir keiner das ich schon mit 4 über solche Sachen nach dachte aber es war wirklich so. Oft in der Schule sitze ich und merke erst später das ich gar nicht da war das ist nervig und macht mir auch angst. Oft wenn ich so nach denke dann versuche ich zu schlafen oder mache Sport das lenkt gut ab. Doch im Schlaf träume ich über das Thema wo rüber ich nach dachte. Aber es ist einfacher zu träumen als darüber nach zu denken
Ich glaube um raus aus diesem grübel zu kommen muss man sich selbst auf einer Art eine Therapie suchen. Ob man sich Hilfe sucht oder es anders schafft man muss suchen was man braucht. Ich glaube ich habe meine Therapie gefunden. Sie besteht aus Sport machen und aus schreiben. Ich schreibe auf wo rüber ich gerade nach denke es hilft mir meine Gedanken zu ordnen und damit ab zu schließen. Ich habe Tage wo ich viel da drin schreibe, aber es gibt auch Monate wo ich das nicht brauche es hilft mir sehr. Es hört sich kindisch an aber ich schreibe immer an einem Finder, es hilft mir das ich vor habe das geschriebene ein zu graben und zu hoffen das man meine Gedanken vielleicht liest.

Hallo.
Es ist schön zu wissen, dass man mit soetwas, nicht der einzige ist. Es hilft zu wissen, dass es noch viele Menschen gibt, die mit soetwas kämpfen/klarkommen müssen. Ich werde dein Blog weiterhin verfolgen!
LG

Hi,

es gibt so viele Menschen die darunter leiden. Mich hat die Resonanz zu diesem Artikel auch gewundert.

VG
Dennis

Hallo, ich bin durch googlen auf die Seite aufmerksam geworden und möchte mich daher auch kurz zu Wort melden. Ich bin m, 32 und seit kurzem Vater geworden. Ich bin glücklich verheiratet und habe eigentlich alles was man sich für ein normales Leben wünschen kann. Jedoch etappe ich mich seit Jahren immer wieder wie ich um Gedanken kreise, teilweise Angst habe aber zu keiner Lösung komme. Als Thema beschäftigt mich z.b. mein kleiner Sohn. Ich male mir immer aus wie ich mich fühlen würde wenn ihm etwas passiert. Ich komme dann von diesem Gedanken nicht mehr weg und habe teilweise richtige Angst. Weiter mache ich mir große Sorgen um die Zukunft. All die Probleme die die Menschheit hat. Werden wir sie lösen können? Ist die Zukunft meines Sohnes gesichert. Jetzt zum Beispiel liege ich im Bett und schaue ein Foto an der Wand an. Zu sehen eine zeitgenössische Aufnahme einer Innenstadt um 1900. Ich sehe die Personen da rauf und frage mich: wer waren sie. Ging es ihnen gut. Wer waren die Eltern. Haben Sie den oder die Weltkriege überlebt. Dann denke ich an meine Oma. Wer waren ihre Eltern, wo haben sie sich kennen gelernt. Wie war Ihr Leben? Wo hat sie Opa kennen gelernt. Und so komme ich zum Schluss, dass mit jedem sterbenden Menschen eine Geschichte verloren geht die nie wieder erzählt werden kann. So kreisen meine Gedanken von Tag zu Tag……

Hallo,
ich stecke mitten in einer Depression mit Ängsten vor Krankheiten und habe dementsprechend nur körperliche Symptome. Medikamente nehme ich nicht , nur hochdosiertes Johanniskraut. Leider bin ich auch so eine Grüblerin und beobachte den ganzen Tag meinen Körper, habe total an Lebensqualität verloren. Seit zwei Jahren bin ich in Therapie, viel hat sie bisher nicht gebracht. Momentan bin ich sehr hilflos , kann meinen Alltag nur mit großer Mühe bewältigen.

Hallo ich denke auch Zuviel nach und bin dann kaum ansprechbar ich habe vor kurzem jemanden kennengelernt und alles ist echt perfekt zwischen uns er gibt mir das was ich brauche aber jetzt sagt er zu mir das ich mich hängen lasse und nichts tue ich weis das ich nachdenke und Zuviel in meinem Kopf ist aber ich versuche immer wieder daraus zu kommen aber es ist schwer ich bin sehr sensibel und dazu habe ich auch noch erfahren das ich eine Krankheit habe die lipödem heist ich möchte nicht das es zwischen uns kaputt geht aber ich weis auch nicht richtig was ich tun soll.

Mein Problem ist dass ich zu viel nach denke. Meistens immer wenn ich zum Beispiel fähler auf der Arbeit mache. Wenn ich dann zu Hause bin denke immer noch nach.Diese Situation wiederholt sich in meinem Kopf, ich bin sauer auf mich warum habe ich nicht aufgepasst was denken die andere Leute über mich. 2-3 Tage dauert manchmal bis ich es endlich vergesse. Aber sobald wieder etwas auf der Arbeit passiert fängt diese Grübeln wieder an. Ich kann mit dem Stress gar nicht umgehen darum passieren mir diese dumme fähler auf der Arbeit. Diese ständige nachdenken macht mich kaputt.

Hallo, ich leide seit gut zehn jahren an zwangsstörungen. zur zeit ist der grübelzwang am schlimmsten. abends kommt der zwang immer. es ist eigentlich nur wegen kleinigkeiten, worüber menschen ohne grübelzwang keinen gedanken verschwenden würden, z.B. wer von uns beiden, mein freund oder ich, zuerst ins bett gehen. ich denke mir z.B. ich gehe jetzt dann ins bett, spreche aber diesen gedanken (noch) nicht aus. wenn dann mein freund fragt, ob wir ins bett gehen sollen, kommt der zwang, weil ich ja diesen gedanken noch nicht ausgesprochen habe…es ist furchtbar und quälend, ein teufelskreis…

Hey,bin auf deine Seite hier gestoßen,weil ich versuche aus diesem scheiß gedanken kreis zu kommen…aber es alleine nicht schaffe und dachte mir ich google mal..
Meine Gedanken?Meine Gedanken haben mich schon 2 mal zum Suizid Versuch gebracht..
Ich war schon in etlichen kliniken,sie haben mir ein wenig geholfen aber nur in der hinsicht wie ich mit Menschen anders umgehe…Meine Gedanken haben wir nie geschafft zu zähmen…
Kennt Ihr das Wenn ihr einfach mal an nichts denken Wollt und Dann fängt euer kopf an zu rattern und hört nicht mehr auf?Manchmal macht es mich so verrückt das ich mir die Hand so fest gegen den Kopf schlag das der Schmerz die gedanken überdeckt..
Ich hasse es den diese Gedanken können dich in den Suizid treiben…
Wie soll man so noch Leben können?
Klar Denken?weis ich nicht was das ist..
Oft frage ich mich wieso ich soviel denke und Manchmal so unnötiges zeug denke…
Dann frag ich mich Wie soll mir einer Helfen?Ich kann mir ja selber nicht mal helfen..
Sogerne würde ich einen weg daraus finden…
Doch ich schaffe es nicht.
Warum muss man sich immer so an einen Partner hängen ?ich weis es nicht ich weis nur das es einfach Passiert auch wenn ich es nicht will..
In Meinem Leben Gibt es nur schwarz weis denken…alles dazwischen ergibt irgendwie keinen sinn..
Manchmal glaube ich es gibt Menschen den kann man nicht mehr helfen…Und Manchmal glaube ich,ich gehöre dazu..
Doch ich lache viel zu gerne über sachen die Lustig sind..sogar wenn ich Depressiv bin..kann ich lachen
Das Leben ist ein einziges Mysterium..

Achso ich bin 23 Jahre Alt..Habe Eine Emotionale instabile Persönlichkeitsstörung,adhs,Angstörungen..
Und Lebe zurzeit mein Leben so wie es halt kommt.

Mfg.Luke

Hallo,

es ist ein klassischer Grübelkreislauf, bei dem man von einer Gedankenspirale zur nächsten gelangt. Sehr anstrengend… Aber das brauche ich dir ja nicht erzählen.

Es ist wichtig, dass du weiterhin nach Lösungen suchst und nicht aufgibst. Ich habe diesen Grübelkreislauf durchbrochen. Es ist möglich! Um eine wirksame Strategie für sich zu finden, muss man ausprobieren. Das habe ich auch getan. Immer wieder. Dann kamen die Rückschläge… Wieder bin ich aufgestanden… Zwei Schritte vor und einen aber manchmal auch drei zurück. Im Moment habe ich es gut im Griff. Das hat aber gedauert. Jedoch ist es Fakt, dass es Lösungen gibt. Mit Lösung meine ich keinen Suizid, sondern eine Lösung die dir zu mehr Lebensqualität verhilft.

Viele Grüße
Dennis

Ich hab meine zwangsgedanken mit Hypnose behandelt und es hat mir sehr geholfen! Aber es muss professionell sein. Schaut euch genau die Zertifikate an. Denn hypnosetherapie ist teuer, aber sehr empfehlenswert.es ist unglaublich gewesen. Mir geht es gut.

Hallo, ich bin auf diese Seite gestoßen , weil sie meine Situation genau beschreibt .
Ich leide unter furchtbaren Angstzuständen , die meine Kinder betreffen .
Ich beobachte Sie jede Sekunde , jeder blaue Fleck , jeder Wachstumsschmerz löst in mir regelrecht Panik aus und ich kann nicht klar denken ,,,, ich komme nie zur Ruhe , meine Gedanken kreisen immerzu um dieses furchtbare Thema , dass ich Angst habe meine Kinder zu verlieren und diese Ohnmacht zu spüren .
Ich befürchte auch , dass mein Körper auch schon reagiert ,,, ich habe Verdauungsprobleme , Menstruationsstörungen und ständige Schmerzen und Ziehen im Unterleib , was natürlich meine Angst zusätzlich bestärkt .
Es wurde alles untersucht , alles war ok .
Ich fühl mich wirklich nicht gut und ich hoffe so sehr , dass ich hier ein Ansatz auf Lösungen finden kann .
Es würde schon helfen , wenn ich wüsste , dass es Anderen genauso geht wie mir .
Liebste Grüße

Hi,

es geht sogar sehr vielen Menschen so wie dir. Anfangs denkt man, dass man alleine mit diesen Problemen ist. Aber das stimmt nicht. Es gibt so viele Menschen die unter Ängsten und diesem negativen Gedankenkarussell leiden. Hast du schon in Erwägung gezogen einen Psychotherapeuten aufzusuchen?

Grüße
Dennis

Hallo, toller Beitrag!
Leider muss ich immer an mein Haustier oder an meine Liebsten denken denen dann etwas schlimmes zustößt und dann hab ich schreckliche Bilder im Kopf. Blöderweise helfen mir die Tipps wie z. B. an eine schöne Geschichte denken auch nicht.
Bin aber erst im Jugendalter und weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Bin jetzt schon wieder am Grübeln :/. Ich weiß Ihr Beitrag ist zwar schon drei Jahre her, aber es tut gut sich das von der Seele zu schreiben. Liebe Grüße Lilly

Vielen Dank für deinen Beitrag Dennis!
Ich habe schon seit Längeren diese Phase immer an schreckliche Dinge denken zu müssen. z. B. muss ich oft daran denken, dass meinem lieben Hamster etwas Schreckliches passiert und dann fürchte ich mich so, dass ich manchmal anfange zu weinen. In meinen Gedanken bin immer ich die Person die ihm weh tut ,obwohl ich wirklich niemals einem Tier weh tun könnte. Ich glaube ich habe starke Zwangsgedanken die mich jetzt schon jeden Tag quälen. Ich bin erst 13 und glaube meine Mama würde mich nicht verstehen, wenn ich ihr die situation schildern würde. Ich glaube sie würde es nicht ernst nehmen und die Menschen in meinem Umfeld auch nicht :(. Liebe Grüße Lilly

Hallo Lilly,

es ist für Außenstehende oder nicht betroffene Menschen oft nicht zu verstehen. Sie können die Gedanken und Gefühle einfach nicht nachvollzeihen. Trotzdem ist es ein Versuch wert, mit ihnen über die Probleme zu sprechen. Danke für deinen Kommentar!

LG
Dennis

Ich finde mich immer wieder jeden Tag in der Situation dass ich viel zu viel nachdenke. Langsam fällt es mir zur Lasst und wird zu einem immer größerem Problem.
Meistens fängt es gleich nach dem Aufstehen an aber dann höre Ich ganz einfach Musik konzentriere mich darauf und tanze.
Allerdings gibt es Situationen in denen Ich damit überhaupt nicht mehr damit zurecht komme.
Und zwar:

Ich sitze mit ein paar Freunden rum alle Unterhalten sich nur Ich sitze rum und denke nach wenn Ich es endlich geschafft habe aufzuhören macht es gar keinen Unterschied mehr, denn dann weiß Ich gar nicht worüber Ich eigentlich Reden soll. Und dann fange ich darüber an zu denken was Ich jetzt eigentlich sagen soll. Ich sitze rum bin still und habe nur folgendes im Kopf: Was soll Ich jetzt sagen, was wenn es jemanden beleidigt, was wenn mich plötzlich alle komisch anschauen (weil der Kommentar völlig unpassend war). Ich weiß nicht mehr worüber Ich reden soll. Mittlerweile finde Ich die meisten Gesprächsthemen trivial und äußere mich deswegen nicht dazu. Wenn mich jemand etwas fragt, Beispielweise: Wie findest du dies und das oder willst du das oder das ist mir meistens alles Gleichgültig und antworte mit ist mir egal/ macht keinen Unterschied.

Wenn Ich ansonsten nachdenke dann teilweise Sotuationsbedingt wie oben Beschrieben oder die Welt/Menschen/Geist und Psyche und das steuert nur noch mehr dazu bei dass ich das alles nicht mehr aushalte

Ich werde immer unkommunikativer aber das will Ich nicht. Ich weiß nicht wie Ich damit umgehn soll.

Hi Max!

Versuch doch mal jemanden zu finden, der dir dabei hilft, deine Gedanken zu beleuchten. Eventuell könntet ihr beide es schaffen, deine Gedanken oder Befürchtungen zu neutralisieren.

Zusätzlich würde ich mal mit einem Arzt darüber sprechen. Allerdings würde ich mir nicht einfach so etwas verschreiben lassen. Er sollte schon begründen warum er denkt, dass Medikamente dir weiterhelfen könnten.

Weiter ist es wichtig, dass du genau beobachtest, wann diese Gedanken auftreten. Eventuell ist es möglich, diese Situationen zu vermeiden.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

LG
Dennis

genau so, ist es bei mir auch… ich wurde heute in der schule beim benutzen des HAndys erwischt was total umm von mir war… Ich hasse mich dafür selbst … Der Lehrer hat mich nicht einmal angeschnautzt aber ich kann nichtmehr davon loslassen … ich denke nur noch an den Moment als der Lehrer mir das Handy aus der Hand reißt…

Ja, es sind diese eigentlich normalen Situationen im Leben, die uns oftmals in diesen Gedankenstrudel stürzen. Ein großes Problem ist, dass wir nur das schlechte sehen.

Überleg doch mal, du hast sicherlich schon davon gehört, dass anderen etwas Ähnliches passiert ist. Vielleicht hast du es selbst schon mitbekommen. Ich würde sagen, es ist etwas normales. Ich zum Beispiel war auch schon dran.? Auch mir wurde das Handy weg genommen. Du siehst also, es passiert nicht nur dir und du brauchst dich deshalb nicht schlecht fühlen oder schlecht machen.

Was du auch noch Positives übersiehst ist der Aspekt, dass der Lehrer dich nicht wirklich angeschnauzt hat. Das ist doch super und zeigt das er dich wahrscheinlich mag und die Situation auch nicht soooo schlimm fand.

Oft setzt unser rationaler Teil in diesen Situationen aus und macht alles viel schlechter als es ist. Der Mann/Kritiker in unserem Kopf versucht uns immer das Negative einzureden. Da müssen wir aufpassen. Denn es gibt wie du siehst auch Positives daran!?

Liebe Grüße
Dennis

Hey, keine Ahnung ob der block hier noch aktiv ist aber ich Fang einfach mal an und finde es echt cool das du sowas machst das jeder hier mal anonym alles raus lassen kann, dass mach ich jetzt zum ersten mal..
Ich bin jetzt 18 Jahre alt und die letzten 4 Jahre sind irgendwie als wären sie nie passiert, ich lebe hier und jetzt und frage mich was ich eigentlich mit meinem Leben angefangen habe, ich hab nie drüber nachgedacht das meine denkensweise irgendwie krankhaft ist oder sonst was, aber mittlerweile denk ich mir das ich einfach komplett am Arsch bin, würde mich niemals umbringen das würde ich meiner Familie nicht antun ausserdem will ich endlich leben und zwar glücklich !
Seit 2 Wochen hab ich Angstzustände bekommen, das Gefühl das ich jeden Moment einen Herzinfarkt bekomme, das nennt sich Herzphopie, das kann entstehen wenn man unbewusst viele Probleme versuch mit sich selbst zu bewältigen, und der Körper es automatisch auf sowas schiebt wie die Herzphobie, weil man sich dann nur darauf konzentriert und somit denkt man nicht an die anderen Probleme ..
Als ich damals mit 10 oder 11 auf meine weiterführende Schule kam, war ich richtig gut hatte ne Empfehlung fürs Gymi schon da bekommen. Aber so mit 13-14 Jahren hat es angefangen das ich in die Schule kam und jeden, und zwar wirklich jeden Tag geheult hab. Mitten im Unterricht einfach so ich weiß nicht warum. Irgendwann haben meine Lehrer mich zur Vertrauensperson von der Schule geschickt, die mir dann einfach frech 3 Karten von Psychiatern in die Hand gedrückt hat. Naja heute wünschte ich mir ich hätte dort angerufen, dann wäre jetzt mit Sicherheit alles anders! Es gab immerwieder kleine Vorfälle die echt krass damals für mich waren meine ‚Mädels’haben mich runter gemacht bis es irgendwann die halbe Schule getan hat . Irgendwann kam auch ein Typ der war zu der Zeit ca. 19 hat mich mitten auf dem Schulhof mit nem Messer bedroht und mich unten (Intimbereich) betatscht alle haben einfach zugesehen.
Glaube an die 3 Jahre danach will ich mich garnicht mehr erinnern!
Naja worauf ich eigentlich hinaus will ist das ich mittlerweile wirklich keine Stunde mehr am Tag abschalten kann, diese Anspannung, diese verdammten, unnötigen Gedanken ! Und man denkt und denkt und denkt aber für was ? Am Ende ist man eh nicht glücklich und meine Gedanken machen manchmal nichtmal Sinn ich red mir so ne Scheiße ein. Ich will es abstellen! Einfach nur abstellen.
Wie du oben geschrieben hast mit dem Film schauen, ich schalte generell nur den Fernseher an wenn jemand da ist, damit ich dort hin schauen kann und die Leute denken ich schau fern. Dabei fließen 19473898 Gedanken gleichzeitig durch meinen Kopf und ich bin komplett woanders. Meistens merk ich es erst wenn dann jemand was z.b über den Film sagt/lacht der Grad läuft, und ich denk mir nur so hä? Hab nicht mal 10 Sekunden vom Film mit bekommen
Wenn ich mit jemandem rede bin ich mehr beschäftigt zu überlegen wie ich mich jetzt verhalten soll als mit dem zuhören und die Leute denken ich bin bescheuert stehe so steif da und versuche zu lachen damit ich denen bloß sympathisch bin . Ich will das nicht mehr ich beneide so die Leute die einfach leben können so beschwerdelos. War heute bei meiner Hausärztin, habe ihr nur von den Ängsten erzählt, sie will mich in eine Psychiatrie überweisen aber ich weiß nicht ob ich das kann ehrlich .

Ich wünsche allen das sie es bewältigen können weil ich finde das man so kein 100% Glückliches Leben führen kann
LG Nina

Hi!!

Danke für deinen Beitrag. Wo fange ich an…

Einen Typen wie den von damals solltest du auf jeden Fall anzeigen! Jeder dem so etwas geschieht, sollte zur Polizei gehen. Diese Übergriffe werden immer schlimmer und leider auch häufiger. Zudem ist es gut, dass du dich wenigstens schon mal deiner Hausärztin anvertraut hast. Ich weiß nicht was du erzählt hast, aber dich gleich in einer Psychatrie unterbringen, weiß nicht ob das sein muss. Allerdings ist sie Ärztin und wird hoffentlich wissen was sie tut.

Ich würde dir raten, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Die Wartezeiten sind zwar ziemlich lang, aber es gibt bestimmt auch einen Sozialtherapeutischen Dienst in eurer Nähe. Dort würde ich einfach mal anfragen.

Ich denke es ist sehr wichtig, dass du mit jemanden über deine Erlebnisse sprichst. Es muss vielleicht alles mal raus! Man schafft es nicht immer alles alleine mit sich auszumachen. Deshalb ist Hilfe wichtig. Angst brauchst du auf jeden Fall keine vor einem Psychotherapeuten haben. Denke dieser wird dir helfen können. Außerdem gelangt nichts aus euren Gesprächen an die Öffentlichkeit.

Ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft!

Liebe Grüße
Dennis

Also ich hinterfrage irgendwie alles und es nervt mich, sogar jetzt beim schreiben bin ich in meinem Problem. Mein Kopf Oder eher meine Gedanken suchen immer und immer nach einer Lösung.
Meine Gedanken überlegen welche Antworten/ Rationen ich zu befürchten habe und male mir die Bilder die kommen könnten aus. Selbst wenn ich jemanden schreibe überlege ich ob ich nicht vielleicht gerade nerve oder sonst was. Ich zerbreche mir meinen Kopf über Gespräche, denke an den Moment zurück und denke an die WortE nach, die mir die Person gesagt hat.

Aber ich weiss auch das ich besser denken als reden kann. Denn wenn ich Problme habe möchte ich Sie erklären, geht aber nicht weil ich es nicht kann… Meine Gedanken könnten alles sagen doch man kann sie nicht lesen, also bleiben Sie unausgesprochen :/

Guten Tag ich glaube ich werde von genau dem Problem geplagt das sie hier ansprechen ich kann fasst nicht mit Personen reden weil ich ständig darüber nachdenken muss was danach passiert es läuft wie ein Film in meinem Kopf ab ich gehe das Gespräch in meinem Kopf durch was ich sagen was der andere Antworten wird das mache ich immer und immer wieder dann bemerke ich meistens das schon längst das Thema gewechselt wurde und dann fängt es von neu an das geht soweit das ich in großen Menschengruppen manchmal bis zu einer stunde kein Wort rede manchmal Versuche ich es deswegen auch erst garnicht die einzige Lösung die ich bis jetzt gefunden habe ist Amphetamin weil ich mich dann nicht auf meine Gedanken konzentrieren kann und deswegen Versuche ich derzeit auch von meiner Therapeutin Ritalin zu bekommen aber sie glaubt nicht das ich wirklich ein Problem habe.

Am Anfang hatte ich sogar gedacht das ich vlt Schizophrenie habe weil meine Stimme im Kopf andauernd alles durchgeht und andauernd schlechtes dabei herauskommt.

Ich würde mich auf eine Antwort von ihnen freuen.

Hallo Jeremy,

Also als Erstes, Amphetamine sind überhaupt keine Lösung! Drogen können vielleicht im ersten Moment dafür sorgen, dass die Symptome etwas besser werden. Jedoch kommen die Symptome bei längerem Gebrauch von Drogen oft um ein vielfaches zurück. Daher bitte sofort aufhören damit. Gehe zu einem weiteren Arzt oder Psychiater und beschreibe deine Symptome, danach besprecht das weitere Vorgehen. Ich habe festgestellt das viele Menschen unter diesen Symptomen leiden, deshalb kommt im Januar ein Buch über dieses Thema von mir heraus. Vielleicht kann es einigen Menschen weiterhelfen. Da Bücher aber keine Therapie ersetzen, gehe auf jeden Fall zu einem anderen Arzt. es ist wichtig, so früh wie nur möglich gegen die Grübelei und negativen Gedanken gegenzusteuern.

Viele Grüße
Dennis

Viele Grüße
Dennis

Finde das ziemlich auf den Punkt gebracht, guter Bericht! Denke auch ständig an immer die gleichen Dinge. Gedanken Kreisen ist echt schlimm…
Mfg

Ich leide glaube ich auch unter Grübelzwang weil ich einfach merke wie ich immer tiefer in ein Loch falle. Ich bin mittlerweile so paranoid, dass in meinem Kopf eine Art „Handlungkarma“ besteht. Also d. h. Jedes mal wenn mir etwas gutes passiert z. Bsp. Eine gute Note in der Klausur oder ein schöner Tag/Moment mit meinem Freund, scheint es so als würde mein Schicksal ea mir nicht gönnen und es passiert ausgleichend etwas Schlechtes. Das hört sich total verrückt an, aber ich kann dieses Denken nicht abschalten und wäre gerne mal so unkompliziert wie mein Freund. Wenn ich Stress habe oder Nervös bin verrenne ich mich so in meinen Gedanken, dass ich mir einfach immer meine selbstausgedachte Notlösung vor Augen rufe: Selbstmord. Das klingt jetzt allerdings härter als es ist. Es ist nicht so, dass ich keinen Sinn mehr in meinem Leben sehe oder so, es sind viel mehr kleine Situationen die mich extrem stressen und die meinen Gedankenweg beim Selbstmord enden lassen. Das Gefühl alles plötzlich beenden zu können beruhigt mich dann irgendwie auch ein bisschen, es ist sozusagen meine Notlösung. Zudem bin ich extrem unspontan, ich plane alles was ich tue mehrere Tage im voraus und ich glaube in To-Do Listen und Checklisten bin ich ein Profi. Dabei wundert es mich wie ich so geworden bin denn vor knapp 2 Jahren hatte ich kaum Selbstbewusstsein, dann habe ich mich aus meinem Tief gezogen alles lief gut und ich lernte die Liebe meines Lebens kennen und jetzt mach ich mir die ganze Zeit Vorwürfe ich wäre nicht gut genug für ihn. Es ist als hätte eine Wolke auf mich geregnet und jetzt bin ich nass und angstgestört.

Meine einzige „Hilfe“ bis jetzt ist entweder mich zu beruhigen, sprich die o. g. Notlösung und mich zu betäuben (innerlich ) durch Gras und Alkohol, manchmal auch gemischt. Ich wünschte einfach es gäbe ein gutes Medikament dass mich nicht komplett zu einem anderen Menschen macht aber mir zumindest meine Ängste und meine Sorgegedanken, das Grübeln und meine Paranoia nimmt. Paranoia in dem Sinne als dass ich manchmal das Gefühl habe es wird über mich gelästert und gelacht zum Beispiel in der Stadt oder so dabei meinen sie gar nicht mich.
Alkohol und Gras betäuben mich allerdings auch nur am Wochenende und ich kann schließlich keinen Alkohol vor einem Bewerbungsgespräch trinken… Ich weiß echt nicht weiter aber jetzt muss icb erst mal weiter machen, ich habe ja meine Notlösung

Lg Lena, 18

Hallo Lena!

Danke für deinen Kommentar. Ich denke der Ausweg Suizid ist nicht gut. Auch wenn du es so nicht meinst, allerdings wird es jedes Mal harmloser, wenn du es in Gedanken durch spielst. Ich kenne es, die Gedanken mit Alkohol und Gras zu betäuben. Jedoch bringt dies nichts. Irgendwann kommt es noch heftiger zurück.

Ich an deiner Stelle würde erstmal mit meinem Hausarzt darüber sprechen und ihm alles schildern. Ich hoffe er ist gut 😉 Er wird entscheiden, wie weiter verfahren wird.

Sollte das nichts bringen, mach einfach mal einen Termin bei der Psychotherapie. Da ist nichts schlimmes bei. Wichtig ist, dass du versuchst etwas zu unternehmen. Denn je länger es dauert, desto schlimmer können die Gedanken werden.
Da sehr, sehr viele Menschen dieses Problem haben, habe ich ein EBook darüber geschrieben. Es beschreibt meinen Weg aus dem Gedankenkarussell und wird ab Januar zu kaufen sein. Vielleicht unterstützt dich das ein bisschen. Allerdings ersetzt kein Videokurse, Buch oder eBook ein Arztgespräch oder eine Therapie. Doch es kann Übungen und Ansichtsweisen vermitteln, die einen eventuell weiterbringen.

Liebe Grüße
Dennis

Ich grübel immer über größere Zusammenhänge, die mit mir persönlich eigentlich nichts zu tun haben, z.B. , dass wenn man die gesamte Zeit des Universums in einem Jahr zusammenfasst (Urknall am 1. Januar um 00:00 Uhr, und jetzt 00:00 24.Dezember), die gesamte dokumentierte Menschheitsgeschichte nur die letzten 14 Sekunden des Jahres ausmachen (DES GESAMTEN JAHRES!!! 365 TAGE à 24 STD). Also jeder große Krieg, jedes gefallene Imperium, jede ethnische Säuberung, jeder Mensch, der sich für noch so groß und Mächtig hält, ist für das Universum so klein und unbedeutend, wie für mich 14 Sekunden in einem Jahr. Und in diesen 14 Sekunden haben wir es z.B auch noch geschafft, die Hälfte des Regenwalds abzuholzen.

Beim Arbeiten muss ich die ganze Zeit über Hierarchien nachdenken und wie viel sie einem Unternehmen und dem Staat bringen. Das denk ich mir z.B. auch immer wenn ich von nem Vorgesetzten angemault werde… („ok, mach es fürs Unternehmen, für den Staat… das große ganze eben“)

Und dann grübel ich auch noch über sowas wie Obdachlosigkeit, und wie sich ein Mensch in unserer Gesellschaft, in der es mehr als genug für alle gibt und in der sogar Grundbedürfnisse (Essen, Wohnung, Fernsehr etc…) vom Staat erfüllt werden, dafür entscheiden kann, sein restliches Leben auf der Straße zu verbringen und notwendige Hilfe abzulehnen. Dieses Grübelthema ist bei mir mit einer ordentlichen Portion Mitleid verbunden.

Hallo Theobald!

Die Frage die du dir stellen solltest ist, ob dich das Grübeln belastet? Viele Menschen denken über sehr vieles nach, zum Teil auch über ungewöhnliche Dinge. So lange es dir nicht schadet und du zu dem gefühlten Mitleid Abstand gewinnen kannst, würde ich es aus meiner Sicht nicht als schlimm oder gar quälend beachten. Schaltet dein Kopf nicht mehr ab und frisst dich dein empfundenes Mitleid auf, solltest du versuchen diesen Grübelkreislauf zu durchbrechen. Alles was dich negativ belastet kann auf dauer zu einer Krankheit füren. Zudem würde ich dir raten, einfach mal mit deinem Hausarzt darüber zu sprechen. Ich denke dieser kann deine Situation besser beurteilen, da er sieht wie du sprichst und dich verhälst. Viele Grüße!

Hey,
Ich stecke oft im Grübeln fest. Eigentlich war das schon immer so, aber inzwischen beeinträchtigt es mich sehr stark. Oft sind es die negativen Dinge oder gar Unfälle. Wenn ich zB im Auto sitze kommen mir oft Gedanken, wie „Hey, was wenn der Fahrer oder ich mal nicht bremsen. Oder nicht ausweichen. Oder gegen diesen Baum fahren. “
Oder was wenn ich einfach vors Auto Laufe. Vor ein paar Tagen kam ich in eine Gefahrensituation. Das auf mich zukommende Fahrzeug war aber alles andere als Gefährlich für mich. Ich hab mich nur erschreckt als es hupte. Ich hab die Befürchtung, dass ich irgendwann wirklich Mal so etwas tue. Aber das sind noch keine Selbstmordgedanken, oder?

Hi Michelle,

ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob dies wirklich schon Suizidgedanken sind. Würdest du diese Dinge denn gerne tun um erlöst zu werden?? Fakt ist aber, dass du es beobachten musst und dringend mit einem Arzt über deinen Grübelzwang sprechen solltest. Ich werde hier demnächst noch genauer darauf eingehen, wie ich aus dem Grübelzwang heraus kam. Viele Grüße!

Hallo Dennis,

ich kenne das mit dem Grübeln sehr gut. Bei mir drehen sich meine Gedanken immer um die selbe Sache. Ich bin selber nicht wirklich glücklich vergeben und habe seit einem halben Jahr eine Affäre mit einem, bis vor 1 1/2 Monaten, auch noch vergeben gewesenem Mann.
Leider blieb es bei mir von den Gefühlen her nicht bei einer Affäre und seitdem seine Freund sich von ihm getrennt hat (es lag nicht an der Affäre), kreisen meine Gedanken in jeder Minute nur um ihn und die Situation, ob und wie sich sein Verhalten deuten lässt, ob ich vllt. eine Chance habe oder ob er schon eine neue Freundin hat, wenn er unter der Woche noch bis spät Abends unterwegs ist.

Unglücklicher Weise bekomme ich alles mit, was im Treppenhaus passiert, da das Haus sehr hellhörig ist (wir wohnen im selben Haus in unterschiedlichen Stockwerken) und kann daher gar nicht umgehen mit zu bekommen, ob er zu Hause ist oder nicht. Auch jetzt grade sitze ich wieder hier und seit 5 Stunden drehen sich meine Gedanken im Kreis: arbeitet er noch (arbeitet neben dem Job noch selbstständig), hängt er grade einfach mit Freunden ab oder ist er vllt doch bei einer anderen Frau, möglicherweise einen neuen Freundin.

2 meiner besten Freundinnen treibe ich damit mittlerweile in den Wahnsinn, da ich sie immer frage „Was denkt ihr darüber, wieso könnte das jetzt grade so sein?“. Es zieht mich von den Kräften her enorm nach unten. Ich überlege dann kurz, dass es vllt gut wäre ihn drauf anzusprechen, damit ich Klarheit habe.

Dann kommen direkt wieder Gedanken „Aber was, wenn er sich dann eingeengt fühlt und du ihn damit weiter weg schiebst?“. Und dann geht das Gedankenkarussell wieder von vorn los…

Es ist eine Mischung aus Zweifel, extremer persönlicher Unsicherheit und dem Gefühl nicht mehr lange durchhalten zu können, die mich jeden Tag aufs Neue belastet…nicht Mal ablenken kann ich mich…egal was ich mache…ich kann nicht aufhören nachzudenken.

Manchmal gelingt es mir mich kurzzeitig auf etwas anderes zu konzentrieren, doch dann kommen die Gedanken irgendwann mit aller Macht und viel schlimmer…

Hallo,

du hast dein Auslöser für dein Gedankenkarussell identifiziert. Das ist schon mal gut. Ich würde direkt mit ihm sprechen und ihm sagen wie es dir geht. Sollte er auch so denken ist alles super. Sollte er anders denken weißt du woran du bist. In diesem Fall würde ich Veränderungen einleiten, um ihm nicht ständig zu begegnen. Wenn du auf Abstand gehst besteht die Chance, dass du dich nicht ständig mit ihm beschäftigen musst. Mit der Zeit weden diese Gedanken nämlich ziemlich anstrengend und kosten viel Kraft.

Viele Grüße
Dennis

Hallo ich habe paar Fragen ??? Es geht,
Um Meine Ehe-Frau ja sie Leidet seid 6 Jahren an einer Angst & Panic Störung.
Und hatt noch eine Schielddtüssen –
Unterfuntion ja das noch nicht alles
Meine Frau sie denkt über alles nach auch wenn wir noch Sommer haben macht sie sich Gedanken über weihnachten oder wenn ich mein Job verloren habe da fing gleich das Grübeln und das geht Tage sie kann auch nicht mal eine stunde Endspannen außer beim essen aber sonst immer Panic-Angst-Grübeln -Depression -Selbstmord Gedanken- und sie gibt mir die schuld dafür .
Es kann sein das ich Schuldt daran bin Das sie das bekommen sie war damals 22 Jahre alt und ich 27 Jahre alt wir haben uns einer Kneipe kennen gelernt sie haben bis zu

Hi,

ich kenne das was deine Frau erlebt ziemlich gut. Zudem glaube ich, dass eine Therapie für sie gut wäre. Allerdings muss sie das auch wollen. Ich würde mal mit ihr darüber sprechen, sie jedoch nicht drängen!!! Ich glaube eine Psychotherapie wäre sehr sinnvoll. Vielleicht zeigst du ihr mal diese Seite, damit sie sich mit dem Thema beschäftigt. In zehn Tagen kommt mein neues E-book raus, Titel Grübeln stoppen – Raus aus der Depression auch dies könnte ien Möglichkeit sein, damit sie sich mit dem Thema beschäftigt. Selbstverständlich kann sie auch nach anderen Büchern oder Seiten schauen. Wichtig wäre nur, wenn sie erkennt, dass sie ein Problem hat und dann bereit ist, Hilfe anzunehmen.

Viele Grüße

Ich habe dieses Problem auch. Es hat angefangen vor 3 Jahren als ich meinen damaligen freund kennenlernte. Wir sind recht schnell zusammen gezogen und meine Familie hat ihn nicht akzeptiert durch seine Art, die ich nicht erkannte… Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Ich hab angefangen immer mehr nachzudenken über mein Leben und das ich nicht weiß wer ich bin. Meine Familie hatte damals den Kontakt zu mir abgebrochen weil ich dachte sie habeb unrecht mit dem was sie sagen. Nach einem Jahr hat es angefangen mit Phantom schmerzen und die Gedanken wer ich bin und ist es richtig wad ich tuekamen öfter ich fühlte mich immer schwächer und konnte trotzdem nicht schlafen ich war teilweise so abwesend das ich nicht mitbekommen hab wenn man mit mir redete oder manchmal konnte ich einfach nicht antworten auf Fragen…
Da gab es auch noch andere Sachen aber das würde jetzt zu lang dauern. Nach 3 Jahre Beziehung hab ich mich getrennt von meinem damaligen Freund und mlr ging es danach wirklich besser… Ich habe dann nach einer Zeit wieder jemanden kennengelernt und ich erkenne mich selbst nicht wieder. Die Gedanken sind so extrem und ich fang einfach an zu heulen weil es mir einfach zu viel wird. Jede Kleinigkeit bringt mich zum nachdenken, zweifeln und obwohl ich mir selbst sage das ich aufhören miss damit und mir bewusst bin das ich mich selbst damit kaputt mache schaffe ich es nicht… Selbst während der Arbeit bekomme ich meinen Kopf nicht frei. Ich habe auch manchmal das Gefühl das ich in manchen Momenten keine liebe fühlen kann…Ich weiß nicht wie ich da beschreiben soll es ist echt schwierig die Gedanken so aufzuschreiben oder zu erklären. Es macht einen einfach schwach und müde und irgendwann kann man einfach nicht mehr 🙁 ich weiß echt nicht was ich tun soll die Gedanken loszuwerden ich denk schon von mir selbst dass ich verrückt bin und einfach mal abschalten soll aber wie bitte geht das…?

Hallo und vielen Dank für deinen Kommentar,

als Erstes würde ich mir jemanden suchen, mit dem ich darüber sprechen kann. Am besten einen Psychotherapeuten, es geht natürlich auch der Hausarzt (wenn er gut ist).

Ich habe das Gefühl das du einiges aufarbeiten musst und dich mit der Vergangenheit und deiner Person auseinandersetzen musst. Wie fast jeder der unter diesen negativen und quälenden Gedanken leidet. Deshalb nochmals mein Rat, such dir einen guten Psychotherapeuten. Da es oft lange dauert, bis man einen Termin bekommt, würde ich versuchen zu ergründen warum die Gedanken immer kommen. Sollte es mir dabei schlechter gehen, würde ich nicht viel mehr probieren. Ich würde dann auf meinen Arzttermin warten und dort weitere Schritte abklären.

Verrückt bist du nicht und es ist auch möglich wieder mit weniger Gedanken zu leben. Allerdings ist es ein Prozess. Die Beschwerden kommen ja auch nicht über Nacht.

Ein Problem vom Grübelzwang ist es, dass wir uns hinein steigern. Ich habe in den letzten Jahren für mich eine Strategie entwickelt. Ich glaube das Wichtigste ist es am Anfang die auslösenden Situationen aufzuspüren und dann zu vermeiden bzw. so zu verändern, dass sie nicht mehr so negativ auf einen wirken. Es ist schwer dies hier zu beschreiben… Es würde sehr ausarten.

Ich hoffe trotzdem dir etwas geholfen zu haben.

LG
Dennis

Ich bin froh, das ich diesen Beitrag gefunden habe ..
ich frage mich seit Monaten was mit mir bloß los ist und was ich habe .. ich dachte schon ich bin depressiv ..

Ich bin seit April 2016 mit meinen Freund zusammen & es ist alles so wunderschön, doch ich denke jeden verdämmten Tag und jede Minute über so unnötige Sachen nach.. ich habe Angst das er mich nicht genau so liebt wie ich ihm .. ich habe Angst das er mich betrügt .. ich habe Angst das er andere Frauen hübsch findet .. diese Gedanken hören einfach nicht auf ich weiß nicht was ich machen soll .. ich hab schon so oft mit ihm geredet und er sagt immer das das alles nicht so ist und das ich mir keine Sorgen machen muss .. und er ist der liebste Mensch zu mir .. er vergöttert mich richtig & eigentlich weiß ich das er nie im Leben mich verletzen würde, doch in der nächsten Minute denke ich dann wieder : aber was ich wenn doch ….
Können Sie mir helfen? Haben Sie Erfahrungen ?
Bitte helfen Sie mir .. bin ich depressiv oder sind das einfach nur Gedanken ?
liebe Grüße und ich freue mich riesig auf ihre Hilfe

Hi M

ich habe mir in früheren Beziehungen auch diese Gedanken gemacht. Es ist wichtig, mit dem Partner darüber zu reden (nicht ständig!!!) und Vertrauen aufzubauen.

Ob du depressiv bist, kann und darf ich nicht beurteilen. Wenn dieser Verdacht besteht, solltest du dich mal an deinen Hausarzt wenden oder ein Erstgespräch mit einem Psychotherapeuten vereinbaren.
Ich habe mich in den letzten drei Jahren sehr stark aber positiv verändert. Vor drei Jahren schrieb ich mein erstes EBook „depressiv-Leben -lerne zu verstehen“ da kam ich gerade aus der Tagesklinik. Seit zwei Wochen ist mein neues und wohl auch letztes EBook „Grübeln stoppen – Raus aus der Depression“ draußen. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich für mich eine Strategie gefunden habe um mehr Positives im Leben zu sehen, meine Gedanken weitgehend abzustellen und wieder mehr Lebensqualität zu bekommen.
Dies alles war ein langer Prozess und ist mit Arbeit an mir selbst verbunden. Ich denke das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wir müssen bereit sein etwas zu verändern.

Ganz wichtig noch, nicht jeder der grübelt oder krankhafte Gedanken hat ist depressiv. Dies muss immer im Einzelfall abgeklärt werden.

Hast du denn nur negative Gedanken in Bezug auf deine Beziehung?

LG
Dennis

Hallo! Ich befinde mich seit Tagen in einer solchen schlimmen Phase. Ich bin erst 30 und habe zwei kinder und einen Partner. Ich habe das Gefühl alles geht den Bach unter. Ich denke ununterbrochen. Es ist wie ein Film der im Kopf abläuft. Ich habe das Gefühl ich bin ein Roboter oder eine Maschine die nur funktioniert. Ich bin seit ca 1 jahr in Behandlung in Therapie. Es hat gut getan und ich hab es immer versucht zb. Achtsamkeit, meditieren etc. Ich konnte seit 1 Monat nicht gehen und bin jetzt am Ende! Streite mit allen möglichen Menschen, bin genervt und aggressiv. Merke es aber immer erst im Nachhinein. In dem Moment ist es so als ob der Kopf nicht da ist. Keiner versteht mich. Partner hat sich an diese Schübe gewöhnt oder besser gesagt kann manchmal sich danach richten. Es ist so merkwürdig.. oftmals rede ich mit ihm und stelle nach Stunden fest dass ich ihn gar nicht richtig in die Augen geschaut habe. Menschen um mich herum lachen und ich denke, denke, denke, denke…. wann hört es auf? Bitte helft mir..

Hallo Anna,

genau das ist typisch für einen Grübelzwang. Es gilt jetzt, irgendwie runterzukommen. Sei es durch Entspannungsübungen, durch Achtsamkeit oder Sport. Zudem würde ich ein schnelles Gespräch mit deinem Psychotherapeuten suchen.

Ich wünsche dir alles Gute!

ich denke tag und nacht über mein ex mann nach den ich pflege,er ist auch noch ein trinker und ich denke wie bekomme ich ihn zum arzt und du must ja noch bier kaufen owohl ich dadurch selber schon total krankgeworden bin aber sehr stark

Ich habe auch dieses schlimme Problem nach denken zu müssen, sich schlechter zu fühlen und das Tage lang wegen EINER Sache… ich bin total überfordert damit und wünschte es würde irgendwann aufhören…
Der Bericht ist super! Gibt es denn einen über die „Lösung“?
Liebe Grüße..

Hi!

Schau dir mal die letzten Beiträge im Blog an, dort schreibe ich darüber?

LG

Ich bin froh das ich so was wie hier gefunden habe. Ich bin auch ein Mensch der ständig grübelt. Mein Thema ist immer Vergangenheit und Zukunft im Berufsleben ehemaliger Arbeitgeber. Das hab ich nicht richtig gemacht oder das hätte ich anders sagen sollen oder weil ich mich mal vertan habe. Als ich mal beruflich gekündigt habe, bekam ich Kritik. Das beschäftigt mich immer oft so schlimm das ich kein normales Leben führen kann. Ich muss alles hinterfragen obwohl das meine Freunde oder Mitmenschen sagen es ist doch schon lange vorbei. Obwohl ich das auch weiss und es doch nicht so schlimm ist und obwohl ich genau weiss ich habe vieles gut und schön gemacht aber es gibt für mich in meinem Kopf nur das Negative. Es könnte so oder so sein oder was denken sie sich über mich oder die würden mich nicht mögen. Sicher ich weiß es ist schon länger her als ich da war oder wenn ich dort Einkäufe und werde mal nicht so beachtet ich bilde mir das ein dann geht alles wieder von vorne los. Oder ich habe jemanden enttäuscht wegen Kleinigkeiten. Ich fühle mich oft so mies. Mal ist es leichter dann wieder härter. Ich habe mit vielen schon gesprochen die reden mir positiv zu und das es doch nicht schlimm ist. Ich weiss es gibt schlimmeres viel schlimmeres und ich glaube es gibt Menschen die über so was wie ich keine Gedanken verschwenden. Ich meditieren viel und bin auch bei einem Psychologen. Auch er sagt gutes das ich mich wieder gut fühle bis es in ca. 2 Tagen wieder los geht. Dann kommen Zweifel oder irgendwo er in Kommentar und schon bin ich wieder drin. Ich brauche nur mal schief angeguckt werden. Alles bezieht sich dann auf meiner grundlegenden Angst. Ich habe schon viel versucht und sollte wirklich stolz auf mich sein. Ich habe vieles bewältigt warum kann ich nicht mal das Positive sehen? Es gibt positives nur leider auch die negativen Zweifel. Ich habe mich hier wieder gefunden. Ja aber versucht mal wie ich auf euer Herz zu hören. Ich mach das immer und es hilft schon manchmal. Danke Dennis für deine Beiträge und Hilfestellung. L.g. luggi

Vielen Dank für deine Nachricht!

VG
Dennis

Hallo,

ich bin 35 und leide seit meinem 11. Lebensjahr an zahlreichen psychischen Erkrankungen. Angefangen hat es mit Zwangsgedanken, die in Schüben bis heute immer wieder kommen. Zwischen meinem 15. – 25. Lebensjahr litt ich an Trichotillomanie. Gottseidank hatte ich das irgendwann erkannt und ließ mir durch eine Verhaltenstherapie helfen. Zahlreiche depressive Schübe verleiden mir das Leben seit meinem 16. Lebensjahr. Ich nehme Antidepressiva und aktuell leide ich nur unter diesem Grübelzwang.

Bei mir äußerst es sich dadurch, das ich in der Vergangenheit lebe und über Dinge nachdenke, die vor ca. 20 Jahre passiert sind. Vor allem meine Schulzeit hat mich sehr traumatisiert. Mein Vater starb, als ich 15 war und aufgrund dessen bekam ich das zwanghafte Haare ausreißen. Ich war im Internat und verstand mich dort mit den Mitschülern nicht. Ich war krank, depressiv und meine Kollegen verachteten mich (natürlich konnte das niemand einordnen und damit umgehen -auch die Lehrer nicht).

Rückblickend habe ich die (emotionale) Hölle erlebt und frage mich heute wie ich es geschafft habe die Schule abzuschließen. Es ist zum Heulen – ich war so klug, ich hatte so viel Potential und verbrachte quasi meine gesamte Jugend- und Studienzeit mit meinen Zwängen.

Ich denke die Zwangsgedanken kommen dann wenn die Psyche momentan Zeit und Energie hat diese Geschehnisse zu verarbeiten. Ich leide so unter Schuld- und Schamgefühlen und kann es einfach nicht abschalten.

Ich habe gelernt mich möglichst vielfältig zu beschäftigen. Ich mache sehr viel Sport und pflege intensive Hobbies, bei denen man nachdenken muss und nicht soviel Zeit zum Grübeln hat (boxen, Tarock, Sudoku, Fremdsprachen etc.) Joggen gehe ich ausschließlich mit Musik und versuche mich darauf zu konzentrieren – nicht auf Gedanken.

Ich denke Therapien helfen bei mir nicht – ich setze mich seit Jahrzehnten mit mir auseinander und habe meine Probleme schon zu Tode geredet – nur sterben sie leider nicht. Mein Gehirn kann nur neu codiert werden. Ich muss neue Erlebnisse und Gefühle schaffen um die alten zu verdrängen. Nur so kann ich gesund werden. Im Endeffekt kann man nur sein Leben schätzen und muss lernen zu genießen.

Was mich tröstet ist, dass ein zwangsfreier Tag, ein schöner Moment, ein Sonnenuntergang, joggen am Strand etc…. Wenn man frei ist von diesen Zwängen – auch wenn es nur ganz kurz ist – ich fühle mich glücklich. Das reicht völlig aus um richtig glücklich zu sein.

Hallo!

Zuerst vielen Dank für deinen Beitrag. du hast auch sehr viel erlebt. Sehr gut ist, dass du die guten und schönen Momente wahrnimmst und wirklich erlebst. Viele können dies nicht.

Versuch doch mal eine andere Strategie, ich habe auch sehr lange und ausgiebig in der Vergangenheit gesucht und gelebt. Irgendwann beschloss ich eine andere Strategie zu wählen. Versuche doch einmal dich auf die Zukunft zu konzentrieren. Teile meiner Strategie findest du in meinen letzten Beitragen, die komplette Strategie in meinem EBook. Ich glaube irgendwann bringt es nichts mehr, immer in der Vergangenheit zu wühlen. Wir müssen nach vorne und nicht nach hinten schauen! Einige Dinge machst du doch schon sehr gut. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute! LG

Hallo
Ich bin auch froh diese Seite gefunden zu haben auch wenn ich nicht weiß ob das hier rein passt

Erstmal über mich ich bin 28 Jahre alt Sitze im Rolli angeborene Körperbehinderung bin seit 6 Jahren in einer Beziehung und auch verlobt und wohnen auch zusammen

Und nun zu meinem Problem so recht weiß ich gar nicht wie ich anfangen soll und wo angefangen hat alles von heute auf morgen und zwar mit dem Gedanke mein Freund nicht mehr zu lieben dieser kam ging und kam dies äuserte sich bei mir so ich sah ihn an und sagte zu ihm ich glaube ich liebe dich nicht mehr fing an zu weinen und umarmte ihn er sah mich an schmunzelte und sagte du Bildest dir das ein man sieht und merkt das du mich liebst der Gedanke war wieder weg ich konnte wieder schlafen.

Hallo Melli,

manchmal können so einfache Dinge wie ein Gespräch oder eine Bestätigung sehr viel erreichen. Man muss es nur tun. LG Dennis

Hey..
also ich leide schon seit meiner Kindheit an Angstzuständen und Depressionen.. als ich klein war, dachte ich immer das geht wieder weg. Aber mittlerweile wird es immer schlimmer. Bin momentan 19 Jahre alt, bin meistens nur zuhause und tu putzen. War immer mal in verschiedenen Jobs 5-12 Monate arbeiten, dachte es sei gut für die Ablenkung auf ständige Gedanken und allgemein halt, will ja nicht nur zuhause sitzen und von Mutter und Vater leben! Leider wurde daraus nichts, weil ich während die Arbeitszeiten ständig nachdenken musste und mich das halt von arbeiten abhielte. Zudem muss ich sagen, dass ich die Schule in der 9klasse abgebrochen habe.
So in meiner Familie haben viele Depressionen und nehmen auch Tabletten, sind aber nie zu Therapeuten etc. gegangen. Momentan kann ich mich nur ein wenig mit Musik (Singen, Klavierspielen und Tanzen, dass kann ich alles ganz gut) ablenken. Aber sobald ich ein ruhe Moment habe, geht’s wieder von vorne los. An schlafen ist nicht wirklich zu denken, deshalb bin ich über den ganzen Tag müde und kaputt.
Gestern war ich mit meiner Familie auf einer Familienfeier von uns.. erst war alles gut habe mich amüsiert, bisschen was getrunken, nartürlich getanzt und gelacht. Als ich dann nachhause kam, versuchte ich mich in den Schlaf zu zwingen, keine Chance! War bis heute morgen um 8 Uhr wach, im Bett gelegen und nachgedacht…
kennt einer vlt andere Tabletten die gegen Depressionen helfen, aber nicht süchtig machen? Habe ne Zeit lang Promazept eingenommen, hat auch geholfen, aber war jedesmal sowas wie Stoned. Und ich mag es ganz und gar nicht wenn mich meine Familie unglücklich sieht. Deshalb bin ich dann meistens in mein Zimmer gegangen wenn ich die Tabletten genommen habe. Dann wiederum dachte ich mir wieder „was tust du deiner Familie an“ .. und fing an zu weinen. Schuldgefühle sind auch da. Und Suizid 2-3 mal auch. Als ich gar keinen Ausgang mehr gefunden habe