veröffentlicht am 30. November 2013 in Aktuelles/Neues von

Es ist soweit: Mein Ebook depressiv leben – lerne zu verstehen ist im Handel. Es ist über alle großen Verkaufsportale  für Ebooks ( Amazon Kindle, iBooks von Apple, Kobo, Thalia, Google Play und vielen mehr…)  erhältlich. Ich bin wirklich stolz auf mein Werk. Denn ich habe es in meinem Ebook geschafft, mich wirklich zu öffnen und habe viele Dinge die in meinem Leben passiert sind, noch einmal erlebt.

 

Warum habe ich das Ebook geschrieben?

Wie ich bereits in dem Beitrag Ebook über mein Leben und meine Depressionen geschrieben habe, erhoffe ich mir auf diese Art weitere Betroffene, Angehörige von Betroffenen und auch Menschen die noch nicht viel über diese Krankheit wissen zu erreichen.

 

Wie ist das Ebook aufgebaut?

Das Ebook ist, wie hoffentlich mein Blog auch, sehr herzlich gestaltet. Es soll Gefühle transportieren. Ich gebe mit dem Ebook Einblicke in mein Seelenleben. Zu einigen Kapiteln habe ich sogenannte Gedankengänge und Gedichte verfasst. Diese sollen den Lesern andere Sichtweisen eröffnen und zum Nachdenken anregen. Zudem habe ich versucht mich in meinem Ebook ausschließlich auf meine Person und meine Depression zu konzentrieren. Ich wahrscheinlich noch viel mehr über meine Jugend schreiben können, doch ich wollte kein Jugendbuch schreiben. Es sollte ein informatives Ebook über mich, meine Depression und die damit einhergehenden Gedanken und Gefühle werden. Ich habe auch darauf geachtet, dass mein Ebook sich einfach lesen lässt und für jeden verständlich ist. Meiner Meinung nach hat es auch eine gute Länge, damit meine ich, dass es viele wertvolle Informationen für Betroffene, Angehörige aber auch interessierte Menschen enthält und nicht zu lang ist. Denn ich weiß als Betroffener selbst, wie schwierig es sein kann sich über Wochen auf ein Buch konzentrieren zu müssen.

 

Gibt es eine Leseprobe?

Je nach Verkaufsportal wird es eine Leseprobe geben. Um euch auf dieser Seite schon mal einen kleinen Einblick bzw. eine kleine Zusatzinformation zu meinem Ebook zu geben, habe ich im Folgenden den Klappentext von meinem Ebook aufgeführt.

 

Klappentext:

Der Autor Dennis ist selbst unter einer Depression erkrankt. Er weiß, wie schwierig es für Außenstehende und Angehörige ist, die Krankheit Depression zu verstehen und nachvollziehen zu können. Aus diesem Grund schreibt er in seinem Ebook über sein nicht immer einfaches und sehr bewegendes Leben mit seiner Depression. Er erzählt über seine Kindheit, in der die Krankheit Depression bei ihm bereits präsent war, setzt sich kritisch und hinterfragend mit seiner Vergangenheit auseinander und gibt mit Hilfe von nachdenklichen Texten und Gedichten Einblicke in die Gedankenwelt eines depressiven Menschen. Er schreibt über seine negativen Gedanken, seinen Grübelzwang und seine Zukunftsängste. Zusätzlich beschreibt er die Abläufe, seine Erlebnisse und Eindrücke während seiner Zeit in einer psychosomatischen Kurklinik und in einer teilstationären Psychotherapie in einer Tagesklinik.

Dennis gewährt den Lesern mit seinem Ebook interessante Einblicke in das Seelenleben depressiver Menschen, schreibt über Rückschläge und alltägliche Hindernisse, die durch die Krankheit Depression im alltäglichen Leben auftreten können. Zudem schreibt er offen und ehrlich aus der Sicht eines Angehörigen über seine frühe Begegnung mit Suizid und schwere Schicksalsschläge, die er in seinem Leben erfahren musste.

Des Weiteren beschreibt er in seinem Ebook den langen Weg den er mit seiner Krankheit gehen musste, über die nicht einzuordnenden Gefühle und Gedanken aus seiner Kindheit, die verzweifelte Suche nach sich selbst, die Diagnose, die Ausblendung seiner Depression, bis hin zur Akzeptanz seiner Erkrankung. Darüber hinaus geht Dennis in seinem Ebook auf sehr wichtige Punkte ein, die aus Übungen und Veränderungen bestehen, die ihm dabei geholfen haben sich mit seiner Depression zu arrangieren und dadurch ein angenehmeres und bewussteres Leben zu führen.

Dieses Ebook soll Angehörigen von depressiven Menschen und Interessierten die Krankheit Depression näher bringen und darüber informieren. Außerdem soll dieses Ebook den Menschen die unter einer Depression und Ängsten leiden Mut machen und ihnen zeigen, dass sie mit ihren Gefühlen und Gedanken nicht alleine sind.

Ein paar abschließende Worte

Ich hoffe, dass es mir durch mein Ebook gelingt, viele Menschen zu erreichen und den einen oder anderen hilfreiche Tipps und Anregungen im Umgang mit der Depression zu geben. Doch ich wünsche mir auch, viele Menschen zu erreichen und für diese Krankheit zu sensibilisieren, die nicht unter einer Depression leiden. Ich bin sehr gespannt, wie mein Ebook bei den Menschen ankommt, denn man legt nicht alle Tage sein Leben mit der Depression so offen.

 


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8 Kommentare

Hallo
ich denke jemand der nur leicht depressiv ist, ist für deine Tipps empfänglich und er oder sie kann sicher davon was umsetzen.
Bei langen und schweren depressiven Phasen auf keinen Fall.

Hallo Peter,

danke für deine Antwort. Hast du das Ebook gelesen? Es hängt auch immer vieles von der Person ab, d.h. was für den einen gut ist, muss für den anderen noch lange nicht gut sein. Jedoch ist es wichtig Dinge auszuprobieren und andere Sichtweisen und Gedanken zu überdenken. Ich beschreibe in diesem Buch meinen Weg… Ich denke, dass es auch Menschen helfen kann, die schwer depressiv sind. Mir ging es es auch sehr schlecht und ich wollte auch so manches Mal nicht wieder aufstehen. Ich spreche auch absichtlich nicht groß von Heilung, da ich mittlerweile akzeptiert habe, dass die Depression zu mir gehört.
Zudem möchte ich mit dem Ebook nicht depressiven Menschen Einblicke in daas Seelenleben eines depressiven Menschen geben. Es wird immer jemanden geben, dem es nicht weiterhilft oder der mit diesem oder einem anderen Ebook nichts anfangen kann. Das ist auch ok. Doch hilft es einer einzigen Person, hat es seinen Zweck erfüllt und danach sieht es aus, denn es gab schon einige klasse Feedbacks von Betroffenen und von Menschen die nicht unter einer Depression leiden.
Ich wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüße
Dennis

Habe das Buch gerade zu Ende gelesen.
Mir hat es gut gefallen. Besonders die einfühlsamen Gedichte vermitteln einen super Eindruck, was in einem depressiven Menschen vorgeht.

Ich denke es gibt kein Patentrezept für alle depressiven Menschen. Jedoch sind hier die Möglichkeiten gut und klar geschildert. Es ist grundsätzlich ein langer Weg bis dorthin und nicht immer einfach umzusetzen, dennoch sind die Tipps sehr hilfreich.

Hallo,

vielen Dank für deine Rückmeldung und schön das dir mein Ebook gefallen hat.

Liebe Grüße
Dennis

Hallo Dennis
ich kenne die Begriffe Achtsamkeit nur aus der DBT-Therapie (Borderline-Persönlichkeitsstörung), was aber eigentlich nichts mit der Behandlung von Depressionen zu tun hat?!

Oder hast du mehrere Diagnosen?

Hallo,

ich leide unter einer Depression in Verbindung mit einer Angststörung. Ich kenne Achtsamkeit aus meiner Zeit in der Kurklinik und meinem Aufenthalt in der Tagesklinik. Wir haben dort sehr viel damit gearbeitet. Achtsamkeit hat mir auch sehr viel gebracht. Ich habe dadurch gelernt wieder mehr im Hier und Jetzt zu leben und eine wesentlich bessere Wahrnehmung meiner Umwelt bekommen. Aber auch mich nehme ich wesentlich besser wahr. Das hilft mir meine depressiven Schübe, meine Grübel- und Angstattacken frühzeitig zu erkennen. Dadurch gelingt es mir in letzter Zeit oft, rechtzeitig gegenzusteuern. Ich ertappe mich durch das regelmäßige Üben von Achtsamkeit viel schneller dabei, wenn meine Gedanken wieder in den Strudel geraten.
Ich hoffe ich konnte dir deine Frage beantworten. Liebe Grüße!
Dennis

Hallo Dennis,
Deine Seite ist gut. Ich hatte auch Depressionen. Die Betonung liegt auf “hatte”. Ich konnte mich damit nicht abfinden und suchte ständig in Büchern über Psychologie nach Abhilfe: Vierundzwanzig Jahre lang! Ich war bei sehr vielen Ärzten, hatte Badekuren und Rehas und natürlich Psychotherapie bis zum abwinken. Eine Psychologin fragte mich in meiner letzten Reha (2003) ganz erstaunt: “Sie wissen das doch alles. Wieso haben Sie eigentlich noch Depressionen?” Tja, darauf konnte ich ihr auch keine Antwort geben.

Es kommt mir so vor, als hättest du dich mit deinem Depri arrangiert. Nach dem Motto: Der geht sowieso nie wieder weg und ich muss jetzt bis zum Ende damit leben. Das finde ich einerseits sehr mutig aber auch irgendwie traurig. Vor allem, weil eine komplette Heilung ja tatsächlich möglich ist. Ich bin eines von den lebenden Beispielen dafür. Oder heißt es “lebender Beweis”?

Ich konnte mich niemals mit diesen furchtbaren Beschwerden abfinden, war ich doch damit höchstens ein halber Mensch. Nach fast einem viertel Jahrhundert bin ich dann auf eine andere Möglichkeit gestoßen und befasste mich dann mal eingehend mit Ernährung und Nährstoffen. Dann habe ich mir das alles zugeführt UND auf diese Weise meine Depressionen bis heute, 10 Jahre! danach, überwunden. Das Gefühl ist so unbeschreiblich, als ich endlich ins wahre Leben zurückkehrte. Ich kann nur sagen: Der Mensch lebt von seiner Nahrung. Alles was wir sind, sind wir durch die Qualität unserer Nahrung und den darin enthaltenen Nährstoffen. Wenn da Defizite entstehen, ist unser Körper nicht mehr in der Lage, die normalen Funktionen aufrecht zu erhalten. Dann entstehen auch “Störungen im Gehirn”. Ein depressiver hat in der Regel zu wenig Serotonin. Das ist ja bekannt. Deshalb bekommt man ja auch Antidepressiva, sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer. Wenn’s doch aber am Serotonin mangelt, was nutzt mir dann der Wiederaufnahmehemmer, wo doch eh schon “nix” da ist. Das Serotonin bildet unser Körper selbst. Allerdings braucht er dafür “Bausteine”. Die muss man halt essen.

Es würde mich interessieren, ob du dich schon einmal mit diesen Dingen beschäftigt hast und wie du darüber denkst.
Viele liebe Grüße, Barbara Kiel

Hallo Barbara,

ich habe mich nicht mit meiner Krankheit abgefunden. Ich akzeptiere nur, dass sie im Moment ein Teil von mir ist. Ich wollte vielmehr damit ausdrücken, dass ich und andere auch, trotz Depression ein vernünftiges Leben führen können. Ich habe für mich beschlossen, nicht mehr diesen verbissenen Kampf gegen meine Depression zu führen, sondern dies Kraft anders zu nutzen. Deshalb habe schreibe ich, dass ich mich mit meiner Depression arrangiert habe. Bis jetzt finde und bemerke ich, dass es ein guter Weg für MICH war bzw. ist.
Selbstverständlich muss da jeder für sich ausprobieren was ihm gut tut.
Jedoch spielt bei mir sicherlich auch meine erbliche Veranlagung eine große Rolle. So würde es mir zumindest von verschiedenen Ärzten bestätigt. Leider zieht sich die Depression wie ein roter Faden durch unsere Familie. Ich habe durch diese Krankheit schon einige Menschen verloren.

Natürlich freut es mich sehr, dass dir meine Seite gefällt. 🙂

Ganz liebe Grüße!