veröffentlicht am 9. März 2015 in Depression und Angststörung von

Erschöpfungsdepression behandeln

Erschöpfungsdepression behandeln, doch was ist das überhaupt? Der Begriff Erschöpfungsdepression ist vielen Menschen unter dem Begriff Burnout geläufig und stellt keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr einen vielfältigen Symptomkomplex dar, der bei Auftreten erster Anzeichen zu behandeln ist. Die Betroffenen leiden unter Kraftlosigkeit, einem quälenden Gefühl von Antriebslosigkeit, Schlafstörungen sowie schweren Depressionen. Die Entstehung einer Erschöpfungsdepression ist ein schleichender Prozess, der sich oft über viele Jahre hinzieht. Beruflich bedingter chronischer Stress gilt als der Hauptauslöser für einen solchen Erschöpfungszustand. Menschen, die an Burnout leiden, sind in der Regel einer ständigen Überbelastung oder sozialen Konflikten am Arbeitsplatz ausgesetzt. Um eine stressbedingte Erschöpfungsdepression zu behandeln, müssen umfassende Therapiemaßnahmen ergriffen werden, um mögliche Folgeschäden wie beispielsweise einen Hörsturz oder chronischen Tinnitus zu verhindern. Wird das Problem rechtzeitig erkannt, können Patienten oft vollständig genesen und ihr gewohntes Leben wieder aufnehmen.

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Eine Erschöpfungsdepression rechtzeitig behandeln

Die Arbeitswelt ist in den letzten Jahren zunehmend schnelllebiger geworden, weshalb viele Berufstätige einem enormen Druck ausgesetzt sind, ständig funktionieren zu müssen. Wenn neben den beruflichen Verpflichtungen keine Zeit für ein Privatleben und Freizeitaktivitäten bleibt, haben die Betroffenen keine Möglichkeit, sich seelisch zu regenerieren und schlittern oft schrittweise in eine schwere depressive Verstimmung. Burnout und Erschöpfungszustände werden von vielen Menschen fälschlicherweise als „Modekrankheiten“ abgetan und nicht ernst genommen. Eine Erschöpfungsdepression ist jedoch eine schwerwiegende seelische Störung, die, wenn die Betroffenen sie nicht behandeln lassen, zu langfristigen psychischen und körperlichen Schäden führen kann. Eine unbehandelte Erschöpfungsdepression kann nicht nur die Berufsunfähigkeit und Frührente nach sich ziehen, sondern auch das Alltags- und Privatleben der Betroffenen und ihrer Angehörigen schwer belasten.

 

Erschöpfungsdepression erfolgreich behandeln – Herausforderung für Ärzte

Ein chronischer Erschöpfungszustand äußert sich in vielfältigen Symptomen, die alle Bereiche des Lebens negativ beinflussen. Die Betroffenen fühlen sich ständig ausgelaugt, sind zunehmend unfähig, die von ihnen geforderten beruflichen Leistungen zu erbringen und leiden unter Energiemangel, Schlafstörungen und Angstzuständen. Viele Patienten beginnen, sich von Kollegen und später auch von ihren Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten zu distanzieren. Spätestens dann müssen sie die Depression gezielt behandeln lassen. Zynismus, Unzufriedenheit und Verlust der Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit sind typische Anzeichen einer fortgeschrittenen Erschöpfungsdepression. Um dieses Krankheitsbild erfolgreich zu behandeln, sind sowohl das Einfühlungsvermögen von Ärzten als auch konsequente Lebensumstellungen vonseiten der Patienten gefordert. Eine stressbedingte Depression selbst zu behandeln oder zu verhindern, erfordert vor allem die Konsequenz, im Berufsalltag „Nein“ zu sagen, Pausen einzulegen und die Freizeit bewusst erholsam zu gestalten.

Therapiemaßnahmen bei stressbedingten Depressionen

Eine Erschöpfungsdepression zu behandeln bedarf einer intensiven und umfassenden psychotherapeutischen Betreuung. Durch die Gabe von Antidepressiva kann zwar eine erste Besserung der Symptome erzielt werden, allerdings sollte die medikamentöse Therapie nur vorübergehend und auf einen zeitlichen Rahmen begrenzt erfolgen, um Gewöhnungseffekte zu vermeiden. Im Zuge einer ausgiebigen Gesprächstherapie in Gruppen- oder Einzelsitzungen können berufliche und private Konflikte verarbeitet und gelöst werden, wodurch die Beschwerden allmählich abklingen. Patienten sollten darüber hinaus die Unterstützung einer Selbsthilfegruppe in Anspruch nehmen, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Um eine fortgeschrittene Erschöpfungsdepression erfolgreich zu behandeln, muss oft ein stationärer Aufenthalt in einer Fachklinik erfolgen.


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