Angststörung – was genau ist das?

Eine Angststörung kann für die Betroffenen die Hölle auf Erden sein. Das Problem bei an ihr ist, dass die Angst übermächtig wird und dadurch für Betroffene sehr schwer unter Kontrolle zu bringen ist. Eine Angststörung geht mit sogenannten Angstgedanken einher und ist eine emotionale Störung. Sie wird häufig auch als phobische Störung bezeichnet.

Angststörung vermindert Lebensqualität

Eine Angststörung wird erst dann als diese eingestuft, wenn ein Mensch durch seine Angst deutlich am normalen Leben gehindert wird oder wenn die auftretende Angst unangemessen ist. Eine Angststörung kann zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Menschen, die unter einer Angststörung leiden, haben starke Angstgedanken, grübeln überdurchschnittlich viel und können davon nicht ablassen, selbst wenn sie für kurze Zeit erkennen, dass ihre Angst unbegründet ist, tauchen nach einiger Zeit die gleichen oder andere Ängste wieder auf. Betroffene empfinden Furcht, spüren Atemnot oder bekommen Herzrasen. Angststörungen sind auch deshalb so schlimm, weil sie spürbare Auswirkungen auf den Körper, die Gefühle und Emotionen, aber auch auf das Verhalten der Betroffenen haben. Diese Auswirkungen können soziale Abgrenzung zur Folge haben. Zudem ist es für Betroffene oft schwierig mit anderen Menschen über ihre Angststörung zu sprechen, da Außenstehende oft nicht nachvollziehen können wie schlimm eine Angststörung wirklich ist und was in den betroffenen Menschen vorgeht. Viele Menschen, die von einer Angststörung betroffen sind, versuchen die Angst mit Alkohol zu betäuben und handeln sich somit weitere Probleme ein.

Diagnose Angststörung

Meistens entsteht eine Angststörung durch ein Zusammenspiel verschiedener Ursachen.
Es kann durchaus passieren, dass eine Angststörung von einem Mediziner nicht sofort erkannt wird, denn häufig treten die Symptome, die bei einer Angststörung entstehen, auch bei anderen Krankheiten auf. So kann es durchaus vorkommen, dass bei starkem Herzrasen oder bei Atemnot erst ein Herzspezialist aufgesucht werden soll. Steht erst einmal die genaue Diagnose Angststörung, ist es möglich, wie bei anderen Krankheiten auch, eine gezieltere und auf den Patienten abgestimmte Behandlung vorzunehmen. Eine Angststörung ist, genau wie eine Depression auch, mit einem längeren Krankheitsweg verbunden. Bei den meisten Betroffenen dauert es schon eine längere Zeit, bis sie lernen mit der Angst umzugehen. Leider gibt es auch schwerwiegende Fälle bei denen die Betroffenen ihr ganzes Leben unter der Angst leiden.

In welchem Alter kann eine Angststörung auftreten?

Eine Angststörung kann bei jedem Auftreten: bei Frauen, Männern, Kindern und Jugendlichen. Jedoch scheint die Zeit im späten Jugendalter und frühen Erwachsenenalter, für das auftreten einer Angststörung prädestiniert zu sein.